Gesunde Öle

Gesunde Öle? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

In unserer gut aufgeklärten Welt wissen wir inzwischen alle, das Fette einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Zum Glück ist das aber keine Verallgemeinerung.

Fette sind nicht nur ein Geschmacksträger und sorgen dafür, dass uns das Essen noch besser schmeckt. Sie sind beispielsweise auch dafür verantwortlich, dass unser Körper die Vitamine A,D,E und K aufnehmen kann.

Wir brauchen also Fette, zumindest die guten. Und da kommen die gesunden Öle ins Spiel. Sie sorgen nicht nur für guten Geschmack, sondern leisten auch wertvolle Arbeit in unserem Körper.

Gesunde Öle

Gesunde Öle: auf die Fettsäuren kommt es an!

Es gibt also gute und böse Öle. Unterschieden werden können sie ganz einfach über ihren Anteil an gesättigten bzw. ungesättigten Fettsäuren.

Je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl enthält, desto besser und gesünder ist es. In den Bereich gesunde Öle fallen das Raps- und Leinsamenöl. Aber auch Wallnussöl ist sehr gesund.

Gesättigte Fettsäuren tun deinem Körper wiederum nicht wirklich etwas Gutes und sind zu vernachlässigen.

Und sprechen wir über gesunde Öle, sollten auch die mehrfach ungesättigten Omega-3- undOmega-6-Fettsäuren erwähnt werden.

Sie übernehmen viele wichtige Aufgaben im Körper, können beispielsweise das Cholesterin senken oder Zellwände stärken.

Es gibt also einige Öle, mit denen du deine gesunde Ernährung unterstützen kannst. Doch leider haben auch die gesunden Öle Vor- und Nachteile!

Gesunde Öle und ihre Vor- und Nachteile

Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren haben leider einen niedrigen Rauchpunkt. Das heißt, sie sind nicht unbedingt zum Braten geeignet, da sie zu schnell verbrennen (rauchen) und sich dadurch Schadstoffe entwickeln.

Gesättigte Fettsäuren haben, wie du sicher schon erahnst, einen hohen Rauchpunkt, lassen sich also prima zum Braten verwenden. Nur sind sie halt nicht wirklich gesund.

Die Lösung fürs Gesund-oder-nicht-gesund-Dilemma liegt wie so oft in der goldenen Mitte: Brauchst du Öl, das richtig heiß werden kann, solltest du auf eines zurückgreifen, dass etwas mehr gesättigte als ungesättigte Fettsäuren enthält.

Mit diesem Kompromiss hältst du den Rauchpunkt hoch, driftest aber nicht zu weit ins ungesunde ab.

Und muss das Öl nicht erhitzt werden, greifst du dann zu den gesunden Varianten mit großem Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

ÖlRauchpunkt
Sonnenblumenöl (kaltgepresst)107 °C
Olivenöl (kaltgepresst)130-180 °C
Rapsöl (kaltgepresst)130-190 °C
Distelöl (kaltgepresst)150 °C
Wallnussöl (kaltgepresst)160 °C
Erdnussöl (kaltgepresst)170 °C
Sesamöl (kaltgepresst)177 °C
Kokosöl185-205 °C
Sojaöl213 °C
Senföl254 °C
Großteil der raffinierten Öle> 200 °C

Was macht Öle noch gesünder?

Ungeachtet der Art der Fettsäuren, die ein Öl enthält, gibt es noch einen weiteren Faktor, der zu beachten ist: die Herstellungsart.

Hier unterscheidet man zwischen kaltgepressten und raffinierten Ölen.

Kaltgepresste Öle sind den raffinierten vorzuziehen. Sie werden ausschließlich aus Druck und Reibung gewonnen und durchlaufen höchstens noch einer Filtration. Es gibt hier also keine Temperatureinwirkungen.

Bei raffinierten Ölen werden Samen, Früchte oder Schalen stark erhitzt (bis zu 270 Grad), um möglichst viel Öl aus ihnen zu gewinnen. Anschließend durchläuft das Öl noch mehrere Prozesse, bei denen Begleitstoffe beseitigt werden, bis es dann abgefüllt wird.

Raffiniertes Öl hat zwar den Vorteil, dass es länger haltbar ist und auch erhitzt werden kann – aber es enthält auch kaum noch Geschmack und bei der Herstellung gehen auch viele Vitamine verloren.

Gesunde Öle – entdecke die Vielfalt!

Bei der gesunden Ernährung solltest du auf jeden Fall Öle nutzen, um deinen Körper bei wichtigen Prozessen zu unterstützen.

Wichtig ist nur, die richtigen Öle auszuwählen und sie dann auch vernünftig einzusetzen.

Von dem bekannten Olivenöl über das derzeit angesagte Kokosöl bis hin zu Wallnussölen oder auch Mandelöl hält der Markt einiges bereit.

In den nächsten Wochen stellen wir dir tolle Öle und ihre Einsatzmöglichkeiten ganz genau vor – es lohnt sich also, dranzubleiben!

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Gesunde Öle – die Artikelserie

Teil 1: Gesunde Öle sind Treibstoff für den Körper

Teil 2: Ist Rapsöl besser oder schlechter als sein Ruf?

Teil 3: Olivenöl ist ein echter Alleskönner

Teil 4: Sonnenblumenöl ist ein Küchenklassiker

Teil 5: Ohne Kokosöl geht nichts mehr

Teil 6: Leinöl ist ein echter Superstar!

Titelbild: Pixabay

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