Frühjahrsmüdigkeit

So langsam zeigt sich hin und wieder die Sonne, die Temperaturen steigen etwas an und viele von uns kämpfen mit Müdigkeit, fühlen sich abgeschlagen und kraftlos. Aber sollten wir nicht gerade im Frühling frisch und voller Energie sein?

Ja, unser Körper ist manchmal schon seltsam mit dem, was er so tut. Gerade dann, wenn es wieder schön wird und eigentlich die frische Luft und Sonne ruft, lungern wir dösend auf dem Sofa herum.

Die Müdigkeit steckt uns so richtig in den Knochen, lässt uns morgens nur schlecht aus dem Bett kommen und bleibt auch den ganzen Tag über unser Begleiter. Irgendwie doof, aber auch nicht zu ändern, oder?

Frühjahrsmüdigkeit beginnt mit der Dunkelheit im Winter

Bevor du dir Gedanken darüber machst, die Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen, macht es Sinn, ihre Ursachen zu kennen. Denn dann kannst du vielleicht im nächsten Jahr schon etwas dagegen tun, bevor es überhaupt anfängt.

Die Frühjahrsmüdigkeit entsteht größtenteils schon im Winter. Klingt seltsam? Vielleicht, aber es ist auch ganz logisch.

Frühjahrsmüdigkeit

Du kennst sicherlich die Müdigkeit im Winter, die von fehlendem Sonnenlicht ausgeht. Unser Körper produziert dann weniger „Wachmacher“-Hormone und so sind wir müde und niedergeschlagen.

Die geringe Hormonproduktion laugt den Körper aus – und das merken wir dann im Frühling so richtig, denn dann sind wir durch die vorangegangen Anstrengungen unseren Organismus richtig kaputt… und müde.

Auch die Tatsache, dass es jetzt wieder viel mehr Licht gibt, ändert nichts daran. Im Gegenteil: Die Hormonproduktion muss sich jetzt wieder umstellen, was wiederum eine Anstrengung ist und müde macht.

Ernährung spielt eine große Rolle

Neben dem Licht gibt es noch einen weiteren wichtigen Aspekt, der in die Frühjahrsmüdigkeit hineinspielt: die Ernährung! Im Winter ernährst du dich sicherlich ganz anders als im Sommer.

Auch wenn das meiste Gemüse und Obst bei uns inzwischen ganzjährig verfügbar ist, so kommen im Winter doch meist andere Lebensmittel auf dem Tisch. So isst du häufig weniger Vitamine, nimmst aber dafür mehr Kalorien zu dir.

Bis zum Ende des Winters spüren wir dann die fehlenden Vitamine doch deutlich. Wir sind träge und schlapp. Auch das begünstigt die Frühjahrsmüdigkeit.

Schlussendlich sorgt auch die eher schwere Ernährung im Winter, gepaart mit der allgemeinen Trägheit unseres Körpers durch den Lichtmangel, für eine Schwächung des Stoffwechsels.

Im Ergebnis bilden sich so genannte Schlacken, Endprodukte des Stoffwechsels, die sich mitunter auch in Blut und der Gewebeflüssigkeit festsetzen. Und dort beeinflussen sie deine Leistungsfähigkeit nicht gerade positiv.

Daher wird auch oft im Frühjahr zu einer Entschlackungskur geraten. Die kann vielfältig aussehen – und eine Möglichkeit ist der Einsatz von frischen Brennnesseln!

Mit Brennnesseln mehr Power im Frühling

Wenn die Rede von Brennnesseln ist, denkst du sicher, wie die meisten Menschen, zuerst an das fiese Brennen, das ihre Blätter auslösen. Aus diesem Grund ist die Pflanze wirklich sehr unbeliebt. Dabei ist sie eigentlich ein richtiges Superfood!

Schon die Kelten waren total begeistert von dem grünen (Un-)Kraut. Sie personifizierten es sogar und machten daraus den grünen Mann, der dem Winterkönig den Kampf ansagt und Wald, Wiesen und Felder von ihm zurückerobert. Die Brennnessel war für sie also der Frühlingskrieger, der den Winter vertrieb und der einseitigen Ernährung ein Ende setzte.

Schon damals wusste man also um die tollen Eigenschaften der Brennnessel, auch wenn man nicht genau benennen konnte, was sie alles kann. Heute ist das natürlich anders.

Frühjahrsmüdigkeit

Wir wissen inzwischen, dass die Brennnessel wirklich viel für deinen Körper tun kann – und unter anderem auch gegen die Frühjahrsmüdigkeit hilft. Allem voran ist aber der hohe Eisenanteil der Grünpflanze zu erwähnen. Damit versorgt die Brennnessel deinen Organismus mit Sauerstoff und ist als Wachmacher zu sehen.

Zudem versorgt die Brennnessel unser Abwehrsystem mit Mineralien und Vitaminen. Leidest du unter schlechter Haut, Diabetes oder Allergien, Harnwegserkrankungen oder Autoimunkrankheiten, kann die Brennnessel ebenfalls eine positive Wirkung zeigen.

Du siehst, die Brennnessel bringt eine Menge Power mit sich und räumt dazu im Körper richtig auf. Deshalb ist sie auch super zur Entschlackung und damit für Frühjahrskuren geeignet.

So eine Kur lässt sich ganz einfach durchführen: Sammle einfach jeden Tag frische Brennnesseltriebe (die jungen Blätter oben an der Pflanze) und entsafte sie. Diesen Saft trinkst du dann für zwei Wochen täglich.

Es gibt inzwischen in einigen Bio-Läden und Reformhäusern auch Brennnessel-Frischsaft zu kaufen – der frisch gepflückte ist allerdings ist einer Wirkung um einiges intensiver und daher zu bevorzugen.

Mit dieser Brennnessel-Kur ist die Frühjahrsmüdigkeit schon bald kein Thema mehr und stattdessen fühlst du dich frischer, gesünder und reiner. Das zeigt sich auch an strafferer Haut und einem gestärkten Immunsystem.

Also dann: Raus zum Frühlingsspaziergang – und dabei gleich Brennnesseltriebe sammeln. Es lohnt sich!

Was sind deine Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Schreib sie gleich in die Kommentare!

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