Zitronensirup

Dank der zahlreichen Zitronen, die unsere Bäume uns schenken, haben wir die Zitrusfrüchte richtig lieben gelernt. Unter anderem stellen wir aus ihnen jetzt selbst Zitronensirup her und genießen ihn jeden Tag!

Dabei ist aber nicht nur der Geschmack super, sondern auch die Nebenwirkungen der Zitrone können sich sehen lassen. Denn damit kannst du einiges für deine Gesundheit tun!

Zitronensirup – das Rezept!

Nachdem ich aus den Schalen der Zitrone vor kurzem schon Zitronenöl gemacht habe, stand natürlich die Frage im Raum: Was mache ich mit dem Saft?

Natürlich hätte ich ihn einfach so auffangen und verwenden können. Aber auf diese Weise wäre er nicht sehr lange haltbar gewesen. Also entschied ich mich dazu, gleich noch etwas Zitronensirup herzustellen.

Das Rezept dazu ist wirklich einfach und kommt auch auf Wunsch mit wenig Zucker aus. Richtig gelagert (kühl und dunkel) ist der Sirup zudem über sechs Monate haltbar!

Zitronensirup

Für den Zitronensirup benötigst du:

  • 6 Bio-Zitronen
  • 125 ml Wasser
  • 125 g Zucker

Wenn du die Schale deiner Zitronen nicht anderweitig verwendet hast, kannst du im ersten Schritt die Zitronen heiß waschen und dünn schälen. Achte allerdings darauf, dass nicht viel Weißes an der Schale ist – sonst wird es bitter.

Gib die Zitronenschale in einem Topf und füge das Wasser und den Zucker hinzu und bringe alles zum Kochen.

Währenddessen kannst du die Zitronen auspressen und den Saft ins kochende Wasser geben. Lasse alles zusammen fünf Minuten köcheln und anschließend noch etwa 10 Minuten ziehen.

Siebe dann die Schale aus dem Zitronensirup und fülle ihn gleich in saubere Flaschen. Achte darauf, dass du die Flasche gleich verschließt und dunkel stellst. Ansonsten kann es zu Schimmelbildung kommen.

Zitronen enthalten viel Vitamin C!

Es gibt viele Rezepte, die von Zitronen profitieren, aber ich hab mir ehrlich gesagt über den Geschmack hinweg nie viele Gedanken um diese Zitrusfrucht gemacht.

Klar, sie enthält viel Vitamin C, das ist allgemein bekannt. Bei Erkältungen wird sie deshalb oft als heiße Zitrone eingesetzt.

Aber das ist noch lange nicht alles, was die Zitrone für deine Gesundheit tun kann. Sie hat viele tolle Eigenschaften und unterstützt auf vielfältige Art und Weise den Körper.

Um erst einmal beim Vitamin C zu bleiben: Schon eine Zitrone enthält in etwa die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin C!

Schon die Entdecker, die als erstes unsere Weltmeere besegelten, nutzten sie, um Skorbut vorzubeugen. Hier bei uns ist Skorbut kein Thema mehr, aber vom Vitamin C profitieren wir trotzdem.

Das Vitamin C stärkt bekanntlich unser Immunsystem, hilft aber dem Körper auch dabei, Eisen aus der Nahrung besser aufzunehmen. Mängeln kann somit entgegengewirkt werden.

Darüber hinaus unterstützt das Vitamin C auch unsere Haut. Wie eine Studie des American Journal auf Clinical Nutrition bewies, sieht die Haut jünger aus und weist weniger Falten auf, wenn wir regelmäßig Vitamin Ca konsumieren.

Zitronensirup

Noch mehr Vorteile der Zitrone

Nicht nur das enthaltene Vitamin C macht die Zitrone und somit den Zitronensirup so interessant für uns. Es gibt noch viele weitere positive Aspekte, wie die Zitrusfrucht auf unsere Gesundheit wirkt.

Wusstest du beispielsweise, dass Zitronen Harnwegserkrankungen vorbeugen können? Sie verändern den pH-Wert im Harntrakt und schaffen somit ein unwirtliches Klima für Bakterien. Darüber hinaus wirken sie harntreibend – auch das sorgt dafür, dass Bakterien sich nicht so breit machen können.

Weitere Studien haben gezeigt, dass Zitronen bzw. die Zitronensäure einen positiven Effekt auf die Nieren haben. In Untersuchungen konnten Nierensteine, die wirklich sehr schmerzhaft sind, durch die Zitronensäure aufgelöst werden.

Auch auf das Herz-Kreislauf-System wirken sich Zitronen aus. Viele Studien sprechen der Frucht einen schützenden Effekt zu. Durch den Inhaltsstoff Limonin wird außerdem das Cholesterin gesenkt.

Und als wäre das alles noch nicht genug, kann die Zitrone sogar vor Krebs schützen. Die enthaltenen Flavonoide (antioxidante Inhaltsstoffe) senken – durch Studien belegt – besonders das Risiko von Speiseröhrenkrebs.

Brauchst du noch mehr gute Gründe, mehr Zitronen zu essen bzw. ihren Saft zu trinken? Dann überzeugt dich vielleicht, dass Zitronen allgemein dabei helfen, die Verdauung zu regulieren.

Und Zitronenwasser ist darüber hinaus noch eine günstige und kalorienarme Alternative zu diversen Sport-Drinks. Es enthält viele Elektrolyte und versorgt den Körper anhaltend mit Flüssigkeit!

Zitronensirup im Alltag

Du siehst, es macht durchaus Sinn, Zitronensirup herzustellen und ihn vor allem auch jeden Tag zu genießen. Wir beginnen beispielsweise jeden Tag damit, ein Glas Wasser mit Zitronensirup zu trinken.

Im Sommer ist der Sirup mit kaltem Soda und vielleicht noch einigen Minz-Blättern die perfekte Erfrischung und wird bei hohen Temperaturen sicherlich immer bei uns bereit stehen.

Aber auch für Desserts und Kuchen lässt sich der Zitronensirup wunderbar verwenden. Wir möchten schon nach kurzer Zeit nicht mehr ohne sein und kaum neigt sich der Flascheninhalt dem Ende zu, koche ich schon den nächsten.

Ach so, wenn du es etwas süßer magst, kannst du natürlich auch gern etwas mehr Zucker hinzu geben. Wir mögen es lieber sauer und verwenden daher nur wenig.

Bei der Auswahl des Zuckers kannst du verwenden, was du da hast und am liebsten magst. Wir haben in unserem Fall Vollrohrzucker verwendet. Daher ist der Sirup auch etwas dunkler.

Welches sind deine liebsten Rezepte mit Zitronen? Verrate sie uns gleich in den Kommentaren!

Lemons & Limes - Die 75 besten Rezepte mit Zitrone und Limette(*)
  • Ursula Ferrigno
  • Herausgeber: ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Zitronenöl

Zitronen bzw. Zitronensaft nutzen wir wohl alle viel für Getränke, in Dressings, Soßen usw. Eine weitere Möglichkeit zur Verwendung ist das Zitronenöl, dass hervorragend zu verschiedenen Gerichten passt und ihnen einen Frischekick verleiht!

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Ein Romanesco Curry? Bis vor ein paar Tagen wusste ich gar nicht, dass es solch eine Leckerei überhaupt gibt. Dann hatte ich jedoch einen Kopf Romanesco in der Bio-Box und suchte nach leckeren Rezepten zur Verarbeitung. Hier und da bekam ich einige Anregungen und bastelte daraus dann dieses Rezept, das ich dir heute vorstellen möchte.

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Blumenkohlsuppe hört sich ja nicht wirklich spektakulär an – aber lass dich vom ersten Eindruck nicht täuschen. Diese Suppe hat wirklich Star-Qualitäten, obwohl sie nicht viele Zutaten hat, total einfach zu machen ist und dabei noch in unter 20 Minuten auf dem Teller landet. Aber hier sieht man mal wieder, das oft die einfachen Dinge die besten sind!

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Es ist mal wieder Zeit, eines unserer Lieblingsgerichte vorzustellen. Diese Asia Pfanne kommt vor allem dann auf den Tisch, wenn es mal wieder schnell gehen muss oder ich einfach keine Lust aufs Kochen hab. Die Zutaten hab ich eigentlich auch immer da, so dass dem schnellen und leckeren Essen nichts im Wege steht.

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Das Grundrezept für die Suppe habe ich mal irgendwo aufgeschnappt, aber es erschien mir etwas einseitig bzw. langweilig. So überlegte ich, was noch dazu passen könnte und schnell war ein neues Rezept entstanden, dass es auch gleich in mein persönliches Rezept-Buch geschafft hat.

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Baguettes

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Kürbiscremesuppe

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Dazu gibt es ja viele verschiedene Rezepte und viele mögen sie am liebsten pur – also ausschließlich mit Kürbis. Da es aber die erste Kürbiscremesuppe war, die ich jemals gekocht habe (Erklärung dazu folgt weiter unter), und ich nach dem Blick ins Gemüsefach auch noch Kartoffeln und Karotten fand und verwerten wollte, kam alles zusammen in den Topf.

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Veganes Curry

Hast du auch Gerichte, die du gefühlt täglich essen könntest? Bei mir ist es ein veganes Curry, das ich mal mit und mal ohne vegane Filetstreifen esse. Manchmal kommt auch ein wenig Zucchini oder Paprika dazu. Aber die Basis ist immer gleich: Kokosmilch, Currypaste und Kichererbsen!

Wenn ich früher Curry gemacht habe, dann enthielt das eigentlich nur Fleisch und neben Kokosmilch auch oftmals noch einen guten Schuss Sahne. Nicht gerade gesund – und auch lange nicht so lecker wie das, was ich heute koche. Und das zeigt mir mal wieder, dass es manchmal ohne Fleisch viel besser schmeckt.

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