Heute geht’s in unserem Podcast wieder einmal um die Bewegung. Wenn wir ehrlich sind, sitzen wir doch alle viel zu viel und daher sollte diese Thematik viel mehr in den Vordergrund gerückt werden. Denn zum Sitzen ist unser Körper eigentlich gar nicht gemacht!

Geht es um Bewegung im Alltag, werden immer wieder 10.000 Schritte empfohlen. Und das soll auch heute unser Thema sein, denn diese Zahl ist interessanter als man anfangs annimmt!


Klingen 10.000 Schritte für dich viel oder eher nicht? Die meisten denken, dass es nicht wirklich viel ist und sie das locker hinbekommen. In Wirklichkeit ist es aber gerade für Menschen mit sitzender Tätigkeit doch schon eine ganz schöne Hausnummer. Wie nah man tatsächlich an die Empfehlung kommt, zeigt dann eine Überprüfung mit dem Schrittzähler.

Aber bevor es darum geht, wie wir auf mehr Schritte im Alltag kommen, stellt sich erst einmal die Frage: Müssen es wirklich 10.000 sein? Jein! Diese Empfehlung ist super, aber eher ein Mythos als eine wissenschaftlich oder ärztlich fundierte Aussage.

Vielmehr haben Wissenschaftler einmal geschaut, woher diese Empfehlung eigentlich kommt und ihren Ursprung in Japan gefunden. Dort wurde ein Schrittzähler vor etwa 40 Jahren damit beworben, dass 10.000 Schritte gesund wären und man halt mit ihm schauen kann, ob man dies auch schafft.

Es müssen also keine 10.000 Schritte sein, das war eher eine Werbeaussage. Aber Wissenschaftler empfehlen heute, sich mindestens 30 Minuten Bewegung täglich zu gönnen und setzen das mit etwas 8.000 Schritten gleich bzw. empfehlen etwa 50.000 Schritte die Woche.

Die 8.000 Schritte in 30 Minuten sind allerdings schon sehr ambitioniert und da muss man schon mit strammen Schritt unterwegs sein. Unser Rat daher: die Uhr zuhause lassen und stattdessen auf die Schrittzahl achten! Lieber etwas langsamer unterwegs sein, dafür aber auch Muskeln und den Bewegungsapparat am Anfang nicht überfordern!

Derzeit geht man davon aus, dass der Mensch in der westlichen Welt durchschnittlich 4-6.000 Schritte täglich geht. Da gibt es also noch eine Menge Optimierungsbedarf. Um auf die empfohlenen 8.000 Schritte zu kommen, sollte man sich allerdings langsam steigern. Wer beispielsweise jede Woche 1.000 Schritte mehr am Tag einplant, überanstrengt sich nicht.

Felix zählt seine Schritte übrigens nicht, bewegt sich aber im Allgemeinen sehr gern. Er achtet z. B. bewusst darauf, Rolltreppen zu meiden oder aber Wege zu Fuß zu machen, wenn es geht.

Ich habe durch die Smartwatch immer einen Schrittzähler dabei, muss aber gestehen, dass ich im Sommer auch nicht immer an die empfohlenen 8.000 Schritte heran komme. Hier ist es einfach sehr warm, die Hunderunden fallen kleiner aus und wir gehen auch nur noch zweimal täglich anstatt dreimal in kühleren Jahreszeiten.

Alles in allem lohnt es sich aber wirklich, diese empfohlene Bewegung als Ziel zu setzen. Ausreichende Bewegung unterstützt gemeinsam mit gesunder Ernährung beim Abnehmen. Es muss also nicht immer das Fitness-Studio sein, auch Spaziergänge bringen schon viel und regen z. B. auch Verdauung und Stoffwechsel an.

Darüber hinaus kann man mit 8.000 Schritten täglich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen um 20% reduzieren. Die Wahrscheinlichkeit, an Brust- oder Dickdarmkrebs zu erkranken, sinkt bei regelmäßiger Bewegung um bis zu 25%.

Und ein toller Nebeneffekt der Bewegung: Ein Spaziergang wirkt ungemein entspannend und macht den Kopf frei. Er schafft Raum für Kreativität und nicht selten entstehen dabei die besten Ideen!

Um die 8.000 Schritte täglich zu schaffen, kann man natürlich auch abseits von Spaziergängen einiges tun. Immer wieder tauchen die Ratschläge auf, dass man Treppen statt dem Aufzug nehmen soll, in der Bahn eine Station früher aussteigt oder einen Parkplatz in weiterer Entfernung wählt. Damit ist wirklich schon einiges zu erreichen, das sollte also nicht unterschätzt werden.

Wie sieht es bei dir aus? Schaffst du 8.000 Schritte täglich? Wenn nicht, dann sollten wir vielleicht mal im Herbst eine Challenge machen und dieses Ziel gemeinsam angehen! Bist du dabei?

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