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	<title>Ernährung Archive - SimplyGesund</title>
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	<description>Einfach gesund leben</description>
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	<title>Ernährung Archive - SimplyGesund</title>
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		<title>Der ideale Kartoffelturm für den eigenen Anbau auf Balkon und Terrasse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Rinne]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 10:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der „PAUL POTATO Starter Kartoffelturm“ ist das perfekte Produkt für alle, die Kartoffeln in ihrem eigenen Garten oder auf dem Balkon anbauen möchten. Dieser stapelbare Hochbeet-Pflanzgefäß-Blumentopf ist speziell für den Anbau von Kartoffeln konzipiert und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Mit seiner einfachen Handhabung und dem platzsparenden Design bietet der „PAUL POTATO“ eine praktische Lösung, [&#8230;]</p>
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<p>Der „PAUL POTATO Starter Kartoffelturm“ ist das perfekte Produkt für alle, die Kartoffeln in ihrem eigenen Garten oder auf dem Balkon anbauen möchten. Dieser stapelbare Hochbeet-Pflanzgefäß-Blumentopf ist speziell für den Anbau von Kartoffeln konzipiert und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Mit seiner einfachen Handhabung und dem platzsparenden Design bietet der „PAUL POTATO“ eine praktische Lösung, um frische Kartoffeln zu Hause anzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anbau von Kartoffeln:</h2>



<p>Die einfachste Variante, Kartoffeln im „PAUL POTATO“ anzubauen, ist die sogenannte „SIMPLE“ Anbauvariante. Dabei werden in allen Etagen zeitgleich Kartoffeln angepflanzt, unabhängig von der Sorte. Mit einem Volumen von 14 Litern pro Etage bietet der Kartoffelturm ausreichend Platz, um an jeder Ecke eine Pflanze anzusäen. Nach dem Bepflanzen werden die Ebenen einfach übereinandergestapelt und die Saat mit ausreichend Wasser und Dünger versorgt. Die Kartoffeln können entweder etagenweise oder auf einmal geerntet werden, sobald die Pflanze braun wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielseitige Nutzungsmöglichkeiten:</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-thumbnail is-style-default thumbnail"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-150x150.jpg" alt="Kartoffeltum" class="wp-image-3906" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-150x150.jpg 150w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-300x300.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-1024x1024.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-768x768.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-1536x1536.jpg 1536w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-500x500.jpg 500w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-610x610.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-1080x1080.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau-440x440.jpg 440w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2023/07/kartoffelanbau.jpg 2048w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure>



<p class="has-small-font-size">Neben dem Kartoffelanbau eignet sich der „PAUL POTATO“ auch hervorragend für die Aufzucht anderer Pflanzen. Ob Karotten, Chili, Paprika oder Kräuter – durch die platzsparende Stapelung der Ebenen findet sich immer genügend Platz in Ihrem Zuhause, um eine Vielzahl von Gemüsesorten anzubauen. Mit dem PAUL POTATO haben Sie die Möglichkeit, Ihr eigenes frisches Gemüse zu ernten und Ihren Speiseplan mit selbst angebauten Köstlichkeiten zu bereichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktisches Design und Abmessungen:</h2>



<p>Der „PAUL POTATO“ ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: 3 Etagen im Set oder 4 Etagen im Set. Das Produkt wird inklusive Untersetzer geliefert, enthält jedoch keine Erde und kein Saatgut. Mit einer Höhe von 22 cm, einer Länge von 38,8 cm und einer Breite von 44 cm bietet der Kartoffelturm ausreichend Platz für den Anbau mehrerer Pflanzen. Trotz seines großzügigen Fassungsvermögens von insgesamt 56 Litern wiegt der „PAUL POTATO“ lediglich 2 Kilogramm. Hergestellt aus robustem Kunststoff, ist er langlebig und wetterbeständig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Der „PAUL POTATO Starter Kartoffelturm“ ist eine ideale Lösung für alle Hobbygärtner, die Kartoffeln und andere Pflanzen auf kleinem Raum anbauen möchten. Mit seinem stapelbaren Design und dem großzügigen Volumen bietet der Kartoffelturm ausreichend Platz für eine ertragreiche Ernte. Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten – mit dem „PAUL POTATO“ haben Sie die Möglichkeit, Ihr eigenes frisches Gemüse anzubauen und den Genuss von selbst angebauten Kartoffeln und anderen Pflanzen zu erleben. Bestellen Sie noch heute Ihren eigenen „PAUL POTATO“ und tauchen Sie ein in die Welt des urbanen Gärtnerns.</p>



<p></p>



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<p class="has-small-font-size">*) Affiliatelink</p>
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		<title>Leckere Lebensmittel für Körper und Geist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2019 09:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du hier auf diesem Blog liest, dann weißt du, wie eng Essen und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Einige Lebensmittel haben dabei ein besonders positive Wirkung &#8211; und zwar nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist! Viel zu oft greifen wir zu irgendwelchen Lebensmitteln und denken dabei gar nicht darüber nach, was [&#8230;]</p>
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<p>Wenn du hier auf diesem Blog liest, dann weißt du, wie eng Essen und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Einige Lebensmittel haben dabei ein besonders positive Wirkung &#8211; und zwar nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist!</p>



<p>Viel zu oft greifen wir zu irgendwelchen Lebensmitteln und denken dabei gar nicht darüber nach, was diese eigentlich für uns tun. Geben sie uns Energie oder schädigen sie uns? Haben sie einen hohen Nährwert oder eher Füllstoffe, die nur für den Moment satt machen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die richtigen Lebensmittel machen dich fit!</h2>



<p>Die richtigen Lebensmittel im richtigen Maß sorgen dafür, dass du gesund bleibst bzw. wirst &#8211; und zwar nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf! Sie helfen dir dabei, konzentriert, energiegeladen und geistig fit zu sein. Setze sie also am besten gleich auf deinen Speiseplan!</p>



<p>Und keine Angst, dass heißt nicht, dass du auf leckeres Essen verzichten musst. Ganz im Gegenteil! Diese Lebensmittel bringen nicht nur Körper und Geist in Schwung, sondern schmecken auch noch gut!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-1024x682.jpg" alt="Lebensmittel für Körper und Geist" class="wp-image-2890" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-1024x682.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-610x407.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-300x200.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-768x512.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280-1080x720.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/chocolate-183543_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>1. Dunkle Schokolade!</strong></p>



<p>Schokolade ist gesund? Ja, wenn du die richtige wählst und sie in Maßen genießt, ist sie das wirklich! <em>Die richtige</em> heißt in diesem Fall, dass die Schokolade einen Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent hat. Warum? Kakao enthält Flavonoide, ein wichtiges Antioxidans, das die Funktion und Gesundheit deines Gehirns unterstützt.</p>



<p>Dunkle Schokolade kann auch die Plastizität des Gehirns verbessern, was für viele Gehirnfunktionen, einschließlich Lernen und Gedächtnis, von entscheidender Bedeutung ist.</p>



<p><strong>2. Beeren</strong></p>



<p>Gehörst du zu der Fraktion der Naschkatzen? Dann greif einfach auf Beeren als natürliche Süßigkeiten zurück! Laut diversen Forschern eignen sich Beeren hervorragend als Hirnfutter, da sie Entzündungen lindern, die Kommunikation zwischen Gehirnzellen verbessern und altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen und den kognitiven Verfall verringern oder verzögern. Zu den besten Beeren gehören Heidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, schwarze Johannisbeeren und Maulbeeren.</p>



<p>Insbesondere Heidelbeeren gehören zu den vorteilhaftesten natürlichen Süßigkeiten. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C, Vitamin K und Mangan. Einige Studien haben ergeben, dass Heidelbeeren das Gedächtnis verbessern und sogar den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses verzögern können.</p>



<p><strong>3. Grüner Tee</strong></p>



<p>Grüner Tee enthält bioaktive Verbindungen wie Catechine, natürliche Antioxidantien, die Zellschäden vorbeugen und andere Vorteile bieten. Einige der stärksten Verbindungen in grünem Tee sind die Epigallocatechingallate (EGCG), die auf ihre medizinischen Eigenschaften bei der Behandlung verschiedener Krankheiten untersucht wurden.</p>



<p>Grüner Tee enthält Koffein, von dem wir wissen, dass es verschiedene Aspekte der Gehirnfunktion verbessert, einschließlich verbesserter Stimmung, Reaktionszeit und Gedächtnis. Es enthält auch die Aminosäure L-Theanin, von der angenommen wird, dass sie die Aktivität des Neurotransmitters GABA erhöht, der angsthemmende Wirkungen hat. Studien zeigen, dass die Kombination von Koffein und L-Theanin besonders wirksam ist, um die Gehirnfunktion zu verbessern.</p>



<p><strong>4. Fettsäuren</strong></p>



<p><a href="https://simplygesund.de/omega-3-brauch-ich-das/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Omega-3-Fettsäuren</a> helfen beim Aufbau von Membranen um jede Zelle im Körper, und DHA ist besonders wichtig für die Zellmembranen des Gehirns und der Netzhaut. Während Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen reich an Omega-3-Fettsäuren sind, liegt das Problem in einem weltweiten Rückgang der Fischbestände um 90 Prozent und in Schadstoffen, die in den noch verfügbaren Fischen zu finden sind.</p>



<p>Es gibt zwei Arten von Omega-3-Fettsäuren und du musst keinen Fisch essen, um von beiden genug zu bekommen. Kurzkettiges Omega-3 (Alpha-Linolensäure, bekannt als ALA) kommt in gemahlenen Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen und Walnüssen vor. Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA werden im Körper in geringen Mengen aus ALA hergestellt und sind nur schwer aus Nahrungsmitteln (außer Fisch) zu beziehen. Es sind jedoch viele aus Algen gewonnene Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Damit geht es dann auch ohne Fisch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="780" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-1024x780.jpg" alt="Lebensmittel für Körper und Geist" class="wp-image-2891" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-1024x780.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-610x465.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-300x229.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-768x585.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280-1080x823.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/bread-3571268_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>5. Olivenöl</strong></p>



<p>Ernährungswissenschaftler haben Olivenöl schon oft als flüssiges Gold bezeichnet &#8211; nicht nur wegen seiner seit langem bekannten gesundheitlichen Vorteile für das Herz, sondern auch, um die Kognition und das Gedächtnis im Allgemeinen zu stärken. Olivenöl erhöht die Autophagie, eine Art Entgiftungssystem in deinem Gehirn.</p>



<p>Es ist wichtig, Olivenöl und andere gesunde Fette wie einfach ungesättigte Fette und mehrfach ungesättigte Fette (Omega-3 und Omega-6) in deine Ernährung aufzunehmen, da diese das Risiko von Herzerkrankungen verringern. Sie schützen auch Neuronen und fördern die Neurotransmission im Gehirn. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, Transfette oder künstliche Fette in verarbeiteten Lebensmitteln sowie „schlechte“ gesättigte Fette in raffinierten Kohlenhydraten, einschließlich vieler verarbeiteter Snacks, zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensmittel für die geistige Gesundheit</h2>



<p>Wow, schon erstaunlich, was einzelne Lebensmittel alles können, oder? Ich finde es auf jeden Fall immer wieder faszinierend und bin auch froh, dass wir so einfach etwas für unsere (geistige) Gesundheit tun können.</p>



<p>Die hier aufgezählten Lebensmittel sind natürlich nur als Beispiele zu sehen und es gibt noch viele mehr, die eine positive Wirkung auf deine Gesundheit haben. Und ich bin mir sicher, im Laufe der Zeit werden wir dir auch noch mehr davon vorstellen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bis dahin schreib uns doch mal in die Kommentare, ob dir noch weitere Lebensmittel einfallen, die gut für Körper und Geist sind!</h3>



<p>Bildcredits: <a href="https://pixabay.com/de/photos/blaubeeren-dessert-fr%C3%BChst%C3%BCck-1576407/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Titelbild</a>, <a href="https://pixabay.com/de/photos/schokolade-zartbitter-kaffee-183543/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikelbild1</a>, <a href="https://pixabay.com/de/photos/brot-oliven%C3%B6l-knoblauch-parmesan-3571268/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikelbild2</a></p>
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		<title>Podcast-Folge 039: Fragen &#038; Antworten</title>
		<link>https://simplygesund.de/039/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 09:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Die Folge heute verfolgt kein striktes Thema, sondern es geht um Fragen, die im Laufe der Zeit von euch bei uns eingegangen sind. Von denen möchten wir einige heute beantworten. Die erste Frage kam von Monika und sie möchte wissen: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Die Folge heute verfolgt kein striktes Thema, sondern es geht um Fragen, die im Laufe der Zeit von euch bei uns eingegangen sind. Von denen möchten wir einige heute beantworten.</p>



<p>Die erste Frage kam von Monika und sie möchte wissen: Wenn ihr nur einen Tipp in Richtung gesunde Ernäh­rung geben könntet&#8230; welcher wäre das?</p>



<p>Felix hat nicht nur einen Tipp, sondern gleich auch ein passendes Buch dazu: &#8222;Wir fressen uns zu Tode&#8220;von Galina Schatalova. Die russische Ärztin schreibt darüber, dass es uns zu gut geht und wir mit viel weniger auskommen könnten. Das Buch ist um­stritten, zeigt aber einige Probleme heute auf. Felix Tipp ist daher: Weniger Convenience Food, mehr selbst machen &#8211; das muss auch nicht aufwendig sein.</p>



<p>Meinen Tipp kann man auf ein Wort herunter brechen: Qualität! Qualität bei der Auswahl der Nahrungs­mittel, aber auch die Zubereitung und das Essen selbst als Quality Time ansehen. Mehr Bedacht bei der Auswahl der Nahrungsmittel, Zeit zum Kochen und Essen nehmen.</p>



<p>So bequem wie heute auch alles ist: Wir sollten wie­der mehr Verbindung zu dem aufbauen, was man ist &#8211; und das klappt nicht bei Fertigkost. Bei mir ist z. B. schon der Einkauf auf dem Wochenmarkt Teil des Genusses.</p>



<p>Bewusstsein ist da wohl also der Schnittpunkt hier bei unseren Tipps.</p>



<p>Die nächste Frage ist von Frank: Wie steht ihr zu Ersatzprodukten, wie dem momentan so gefeierten Beyond Meat Burger und ähnlichem?</p>



<p>Felix isst wenig Ersatzprodukte, probiert also eher hin und wieder mal. Da gibt es einige gute Produkte, aber auch einige, wo doch sehr viel Chemie im Spiel ist. Wenn man Ersatzprodukte ab und an mal isst, ist das also sicherlich in Ordnung, aber es ist halt auch nicht alles so gesund. Deutlich gesünder wären wohl eher Grünkern-Dinkel-Patties, aber die sind für viele halt auch nicht gerade der Inbegriff von Genuss.</p>



<p>Ich selbst habe den Beyond Meat noch nicht probiert, wer­de das aber definitiv tun, wenn ich ihn hier irgendwo bekomme. Im Allgemeinen brauche ich selten Ersatzprodukte. Bei uns landen dann halt Burger-Patties aus Linsen und ähnlichem auf dem Tisch.&nbsp; Bei meiner Umstellung auf vegane Ernährung hat mir anfangs der Käse sehr gefehlt, da hab ich dann auch zu Ersatzprodukten gegriffen, jetzt ist das aber auch selten.</p>



<p>Auf der anderen Seite finde ich es aber toll, dass die Produkte geschmacklich jetzt so nah am Fleisch sind, dass viele aus Neugier probieren und darin dann auch eine echte Alternative sehen. Das ist eine gute Entwicklung.</p>



<p>Eine weitere Frage von Michaela lautet: Wie steht ihr im Allgemeinen zu Tracking Apps. Sie hat leider nicht dabei geschrieben, welche Art Apps sie meint, aber da machen wir einfach einen Rundumschlag, von Gewichts- über Sport- bis hin zu Gewohnheits-Trackern.</p>



<p>Felix kann sich noch gut erinnern, wie von Nike erste Sensoren kamen, die man am Schuh anbrachte, um die Leistung zu messen. Da sind die Apps heute viel einfacher und sicher gerade für Anfänger eine große Motivation &#8211; gerade weil man sich auch mit anderen austauschen oder challengen kann. Auch Schrittzähler sind toll, um zu sehen, wie viel man sich bewegt. Kritisch sieht Felix die Kalorienzähler-Apps, die oft falsch ge­nutzt werden und wo dann Genuss und Freude am Essen ausbleiben. Auch kann es da zur ungesun­den Ernährung kommen.</p>



<p>Wenn man sich bewusst ist, was man da tut, sind Tracking-Apps toll. Aber man sollte sich nicht davon abhängig machen.</p>



<p>Ich bin ja sehr Gadged-begeistert und nutze so einige Tracker. Kalorien- und Nährstoff-Tracker sehe ich auch kritisch. Sie sind okay, um zu schauen, wo man überhaupt steht, aber sie sollten nicht zur Religion werden.</p>



<p>Im Sport-Bereich halte ich viel von Trackern. Ich nutze auch beim Wandern z.B. Tracking-Apps. Dann hab ich auch eine Smart-Watch, über die den ganzen Tag Schritte usw. getrackt werden. Dann nutze ich noch eine Trink-App, mit der ich tracke, ob ich<br>genug trinke. Und neu haben wir jetzt auch eine App-Gruppe zum Tracken von Gewohnheiten, die wir hauptsächlich für Berufliches nutzen. Aber es gibt da auch eine App mit Fitness-Übungen dabei, die wir jetzt mit nutzen. Die ist denn auch mit der App für die Gewohnheiten verbunden. Das ist ein toller Reminder und Motivator.</p>



<p>Es gibt da echt tolle technische Spielereien, die man nutzen kann. Und es sind tolle Unterstützungen. Es kommt also immer darauf an, mit welchem Ziel man die Apps benutzt.</p>



<p>Drei Fragen reichen dann aber auch für heute, sonst reden wir zu viel. Uns macht das Format echt Spaß und wir freuen uns auf weitere Fragen von euch.</p>
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		<title>Du musst mehr essen, wenn &#8230;</title>
		<link>https://simplygesund.de/du-muss-mehr-essen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2019 08:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kalorien]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es ums Essen und die Menge geht, herrscht meist ein Problem vor: Wir essen zu viel. Aber es geht auch anders herum. Gerade wer beruflich und privat sehr eingespannt ist, vergisst manchmal das Essen oder sieht es als unnötige Zeitverschwendung an. Das kann dann vielfältige Auswirkungen haben, die nur selten positiv sind. Mehr essen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn es ums Essen und die Menge geht, herrscht meist ein Problem vor: Wir essen zu viel. Aber es geht auch anders herum. Gerade wer beruflich und privat sehr eingespannt ist, <em>vergisst</em> manchmal das Essen oder sieht es als unnötige Zeitverschwendung an. Das kann dann vielfältige Auswirkungen haben, die nur selten positiv sind. Mehr essen kann also definitiv ein wichtiger Tipp für dich sein!</p>



<p>&#8222;Frühstück lass ich ausfallen, da schlaf ich lieber noch etwas länger!&#8220; Diese Aussage höre ich oft, wenn es um die erste Mahlzeit des Tages geht. Sie wird größtenteils als überflüssig angesehen.</p>



<p>Einige essen sogar nur einmal täglich und sind der festen Meinung, dass das völlig ausreicht, sie hätten ja einfach keinen Hunger und somit ist das okay. Klingt aber nicht sehr gesund, oder?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mehr essen gesund ist</h2>



<p>Gehörst du zu den Menschen, die eigentlich gar keinen richtigen Appetit haben und somit gern mal ein paar Mahlzeiten ausfallen lassen? Vielleicht bist du sehr im Stress, gerade krank oder einfach sehr ehrgeizig darin, einige Pfunde zu verlieren.</p>



<p>Das alles sind Gründe dafür, warum nur ein- oder zweimal täglich gegessen wird oder die Mengen der Mahlzeiten immer geringer ausfallen. Und all das sind auch verständliche Gründe. Aber das heißt noch lange nicht, dass dieses Verhalten gesund ist und beibehalten werden sollte.</p>



<p>Unser Körper ist eine Hochleistungsmaschine. Es ist schier unglaublich, welche Arbeit er Tag für Tag leistet und wie er selbst komplexeste Vorgänge scheinbar mühelos ausführt und wir gar nichts davon spüren.</p>



<p>Damit unser Körper aber so gut funktioniert und all das tun kann, braucht er Treibstoff in Form von Nährstoffen. Du wirst es schon wissen: Diese Nährstoffe sind in unserem Essen und somit ist es immens wichtig, sich ausgewogen und ausreichend zu ernähren.</p>



<p>Achten wir nicht darauf, dass unser Körper mit all dem versorgt ist, was er braucht, kann es zu Beeinträchtigungen im Stoffwechsel, bei den Hormonen und vielen anderen wichtigen Körperfunktionen führen. Das merken wir leider oft nicht sofort, sondern erst dann, wenn ein echter Mangel vorhanden ist, der uns richtiggehend krank macht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-1024x682.jpg" alt="Mehr essen, gesünder leben" class="wp-image-2847" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-1024x682.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-610x407.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-300x200.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-768x512.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen-1080x720.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehressen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Anzeichen dafür, dass du mehr essen solltest</h2>



<p>Findet eine Unterversorgung von Nährstoffen im Körper statt, versucht dieser das eine zeitlang auszugleichen. Das klappt mal mehr und mal weniger gut. Gerade wenn es nicht so gut klappt, sendet der Körper uns aber auch schnell Signale, um auf den Mangel hinzuweisen. Unsere Aufgabe ist es dann, diese zu erkennen, richtig zu deuten und natürlich etwas dagegen zu unternehmen.</p>



<p>Das häufigste und eigentlich auch auffälligste Signal dafür, dass du eventuell nicht genügend isst, ist die fehlende Energie. Fühlst du dich schon beim Aufstehen schlapp, schleppst dich antriebslos durch den Tag und kannst dich abends zu nichts außer Couching aufraffen? Dann wirf mal einen Blick auf deine Essgewohnheiten.</p>



<p>Nahrung ist für unseren Körper die pure Energie. Die Kalorien, die von vielen so gefürchtet werden, sind dafür notwendig, die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Nimmst du weniger Kalorien auf als du verbrauchst, fühlst du dich schlapp und müde.</p>



<p>Spürst du öfter ein leichtes Schwindelgefühl? Auch das kann darauf hinweisen, dass du zu wenig isst oder auch trinkst. Viele bezeichnen das dann als <em>unterzuckert</em> und greifen dann zu Lebensmitteln wie Bananen, Nüssen und ähnlichem, um sich zu helfen.</p>



<p>Gerade die Kombination von Protein und Kohlenhydraten kann in diesen Situationen wirklich gut helfen. Noch besser ist es allerdings, wenn du es gar nicht erst soweit kommen lässt und frühzeitig genügend isst!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch mehr gute Gründe, mehr zu essen</h2>



<p>Neben einem niedrigen Energielevel und Schwindelgefühl gibt es noch mehr Anzeichen dafür, dass du vielleicht zu wenig isst. Diese werden im ersten Moment aber nur selten damit in Verbindung gebracht. Deshalb ist es umso wichtiger, hier auch noch mal darauf hinzuweisen!</p>



<p>Hast du öfters das Gefühl, dass du etwas benebelt im Kopf bist? Vergisst du häufiger etwas, kannst dich manchmal nur schwer konzentrieren oder stehst immer mal wieder <em>auf dem Schlauch</em>? Das kann viele Ursachen haben &#8211; eine Mangelernährung ist eine davon.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-1024x682.jpg" alt="Anzeichen dafür, dass du mehr essen solltest" class="wp-image-2848" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-1024x682.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-610x407.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-300x200.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-768x512.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1-1080x720.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mehr_essen1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Auch ständig schlechte Laune kann auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sein. Bist du leicht reizbar, vielleicht manchmal sogar aggressiv? Studien zeigen, dass ein niedriger Blutzuckerspiegel dafür verantwortlich sein kann. Mit regelmäßigem Essen lässt sich dem schon leicht entgegenwirken. Das ist übrigens auch ein Grund dafür, warum viele bei einer Diät so schlechte Laune haben!</p>



<p>Ein weiteres Signal dafür, dass die Kalorien, die du zu dir nimmst, einfach nicht ausreichend sind, ist ständiges Frieren. Brauchst du schon eine Jacke, während alle anderen noch im Shirt herum laufen? Dann schau einmal darauf, ob du genügend isst. Isst du nämlich zu wenig, hat der Körper auch wenig, das er verbrennen kann &#8211; und das führt dann zum Frieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und das ist erst der Anfang</h2>



<p>Die hier aufgeführten Warnsignale, die dein Körper dir bei einer Mangelernährung sendet, sind leider erst der Anfang. Überhörst du sie, kann es weitaus übler werden. Dann entstehen oftmals ernste Erkrankungen, die nicht selten langfristige Folgen haben.</p>



<p>Also sieh Essen bitte nicht als überflüssig oder als Zeitverschwendung an, sondern lieber als Treibstoff für die Wunder, die dein Körper täglich vollbringt. Deinem Auto würdest du ja auch kein Benzin vorenthalten, wenn es dich weiter von A nach B bringen soll.</p>



<p>Hier auf der Seite und auch im Podcast findest du viele tolle Tipps, wie du auch bei wenig Zeit und Lust zum Kochen leckere und einfache Gerichte zaubern kannst, bei denen der Appetit fast von allein kommt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gehörst du zu den Menschen, die gern mal eine Mahlzeit ausfallen lassen? Hat das schon Auswirkungen auf deinen Körper und deine Gesundheit?</h3>



<p>Bildcredits: <a href="https://unsplash.com/photos/a3ZzezEkvfE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Titelbild</a>, <a href="https://pixabay.com/de/photos/pillen-tabletten-medikamente-3114364/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikelbild1</a>, <a href="https://pixabay.com/de/photos/di%C3%A4t-abnehmen-ern%C3%A4hrung-tomate-3111990/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikelbild2</a></p>
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		<title>Werde jetzt ganz einfach zum Mealprep-Profi!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2019 09:28:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Mealprep]]></category>
		<category><![CDATA[Vorkochen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mealprep ist derzeit eines der Schlagworte, um die niemand herum kommt, der sich mit (gesunder) Ernährung beschäftigt. Hinter diesem trendigen Begriff versteckt sich allerdings nichts anderes als das gute alte Vorkochen, dass schon unsere Mamas und Omas kannten. Heute wird es auf ein neues Level gehoben &#8211; und zumindest für kurze Zeit sind alle eifrig [&#8230;]</p>
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<p>Mealprep ist derzeit eines der Schlagworte, um die niemand herum kommt, der sich mit (gesunder) Ernährung beschäftigt. Hinter diesem trendigen Begriff versteckt sich allerdings nichts anderes als das gute alte Vorkochen, dass schon unsere Mamas und Omas kannten.</p>



<p>Heute wird es auf ein neues Level gehoben &#8211; und zumindest für kurze Zeit sind alle eifrig mit dabei. Doch leider hält auch dieser Vorsatz oft nicht lange und im Alltag ist es dann schnell wieder vorbei mit dem Vorkochen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Mealprep dir zu langweilig?</h2>



<p>Mealprep ist eine tolle Sache. Am Wochenende stellst du dich einmal für wenige Stunden in die Küche, schnippelst, kochst, portionierst und hast dann Mahlzeiten für die gesamte Woche fertig. Die werden dann auch gleich in Mealprep-Boxen verstaut und wandern in Kühl- oder Eisschrank.</p>



<p>So weit, so gut! Damit es wirklich zeitsparend ist, wird beim Mealprep auch darauf geachtet, das nicht zu viel verschiedenes gekocht wird. Klingt sinnvoll, sorgt aber dann in der Praxis dafür, dass die Woche dann doch kulinarisch etwas eintönig sein kann.</p>



<p>Auch schmeckt nicht alles wirklich gut, wenn es wieder aufgetaut wird oder auch nur ein oder zwei Tage im Kühlschrank gestanden hat. Und schon wird aus dem Vorsatz, die Ernährung zeitsparend und dennoch gesund anzugehen, schnell der nächste gescheiterte Versuch.</p>



<p>Statt sich die vorbereiteten Gerichte warm zu machen, ist auf einmal der Hunger auf irgendwas anderes so präsent, dass der Bringdienst angerufen oder die nächste Fast-Food-Kette überrannt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-1024x683.jpg" alt="Mealprep für Profis" class="wp-image-2827" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-1024x683.jpg 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-610x407.jpg 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-300x200.jpg 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-768x512.jpg 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1-1080x720.jpg 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/07/mealprep-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Mealprep nur in der Theorie gut funktioniert</h2>



<p>Schon allein wenn es darum geht einen Essensplan für eine Woche aufzustellen, sträuben sich viele. Der Gedanke, heute schon festzulegen, was in fünf Tagen gegessen wird, scheint absurd. Wie sollst du auch heute schon wissen, auf was du dann Hunger hast?</p>



<p>Ich kann diesen Gedanken nachvollziehen und rate aber trotzdem dazu. Denn auch ein Essensplan ist nur ein Gerüst und kein Zwang, dem du unter allen Umständen folgen musst. Und wenn du heute keine Lust auf Linsen hast, dann isst du sie eben morgen &#8211; oder an einem anderen Tag.</p>



<p>Mit dem Mealprep ist es noch etwas extremer, wird aber komischerweise ganz anders empfunden. Die Gerichte werden gleich für vier, fünf oder mehr Tage vorbereitet und wenn überhaupt, dann nur leicht abgewandelt.</p>



<p>Hier denkt kaum jemand daran, dass vielleicht auch Appetit auf etwas anderes aufkommen könnte. Erst wenn es soweit ist, kommen Zweifel am Sinn des Vorkochens auf.</p>



<p>Versteh mich nicht falsch, ich finde Mealprep wirklich toll! Aber ich weiß auch, dass es so, wie die meisten es probieren, nur in der Theorie bzw. nur für eine begrenzte Zeit funktioniert. Dann kommt das Leben dazwischen und schon werden die guten Vorsätze über Bord geworfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mealprep war gestern &#8211; Ingridientsprep ist die Zukunft!</h2>



<p>Ja, ich weiß, die englischen Begriff nerven. Aber sie hören sich einfach viel schöner an. Also verzeih mir diese Ausrutscher und setze deinen Fokus bitte auf das Thema, nicht die Wortwahl.</p>



<p>Während viele immer noch mit dem Mealprep hadern, haben wenige schon begriffen, wie es viel besser funktionieren kann: Anstatt ganze Mahlzeiten (Meals) vorzubereiten, werden nur einzelne Zutaten (Ingridients) vorgekocht. Diese lassen sich dann anschließend ganz nach Lust und Gusto zusammenstellen und bieten viel mehr Freiheit in der Ernährung.</p>



<p>Klingt seltsam? Ja, vielleicht. Aber du wirst sehen, es macht richtig viel Sinn und passt besser zu dir und deinem Leben! Worum geht es also genau?</p>



<p>Wenn du während der Woche wenig Zeit oder Lust zum Kochen hast, dann geh am Wochenende einkaufen, decke dich mit gesunden Leckereien ein und bereite sie einzeln zu.</p>



<p>So kochst du vielleicht gleich drei oder vier Portionen einer Gemüse-Pfanne und füllst sie danach auch Portionsweise ab, um sie anschließend einzufrieren. Genauso machst du es mit Quinoa, Reis, Hülsenfrüchten und vielen anderen Zutaten, die in Kombination dann ein leckeres Essen ergeben.</p>



<p>Kommst du dann abends nach Hause, stellt du dir dein Essen je nach Geschmack aus den vorbereiteten Zutaten zusammen, wärmst es auf und lässt es dir schmecken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://skamoo.com/simplytest/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-1024x576.png" alt="Mealprep für Profis" class="wp-image-2828" srcset="https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-1024x576.png 1024w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-610x343.png 610w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-300x169.png 300w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-768x432.png 768w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-480x270.png 480w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt-1080x608.png 1080w, https://simplygesund.de/wp-content/uploads/2019/01/pc014_perfekt.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wow, das ist doch wirklich smart, oder?</h2>



<p>Du siehst, Mealprep wirkt richtig öde gegen die neue Art des Vorkochens. Mach dich endlich frei davon, ständig an Dinge gebunden zu sein, die du nicht wirklich möchtest.</p>



<p>Setz lieber auf Freiheit, Genuss und das gute Gefühl, dich trotzdem gesund und vor alle abwechslungsreich zu ernähren. Denn wenn du deine Mahlzeiten so individuell zusammenstellen kannst, kann wirklich keine Langeweile aufkommen.</p>



<p>Auf diese Art lassen sich viele Dinge vorbereiten und einfrieren, einkochen etc. Dazu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Fleisch</li><li>Gemüse aller Art</li><li>Reis</li><li>Quinoa</li><li>Kartoffeln</li><li>Nudeln</li><li>Soßen</li><li>Dressings</li><li>Hülsenfrüchte</li><li>usw.</li></ul>



<p>Du siehst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und Bringdienste sowie Fast-Food-Ketten verlieren dich als Kunden, wenn du zu Hause die volle Auswahl hast und dein Essen jeden Tag ganz nach deinem aktuellen Geschmack zusammenstellen kannst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sind deine besten Tipps für die Vorbereitung gesunder Mahlzeiten?</h3>



<p>Bildcredits: <a href="https://unsplash.com/@ellaolsson?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ella Olsson,</a> <a href="https://unsplash.com/@vladington?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stefan Vladimirov</a>, <a href="https://unsplash.com/@kate5oh3?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katie Smith</a></p>
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		<title>Podcast-Folge 31: Blutgruppen-Ernährung</title>
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					<comments>https://simplygesund.de/031/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 07:08:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Blutgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Felix opfert sich auf und piekst sich extra in den Finger, bis es blutet, um eine gute Überleitung ins heutige Thema zu bringen: die Blutgruppen-Ernährung! Aus dem Blut kann man einiges ablesen und für seine Gesundheit nutzen. Das Blut ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Felix opfert sich auf und piekst sich extra in den Finger, bis es blutet, um eine gute Überleitung ins heutige Thema zu bringen: die Blutgruppen-Ernährung!</p>



<p>Aus dem Blut kann man einiges ablesen und für seine Gesundheit nutzen. Das Blut ist ein wichtiges Transportmittel im Körper und enthält vieles, was für uns wichtig ist.</p>



<p>Irgendwann stellte man dann auch mal fest, dass sich das Blut unterscheidet und es verschiedene Blutgruppen gibt. Erkannt wurde beispielsweise, das Blut unterschiedliche Adhäsionsmoleküle besitzt. Diese Moleküle sind für den Transport für gewisse Dinge zuständig und einige sind da dann einfach besser geeignet als andere.</p>



<p>Neben Nährstoffen werden aber auch teilweise Krankheiten bzw. deren Erreger mit dem Blut transportiert. Und auch hier sind Menschen aufgrund ihrer Blutgruppe und der damit einhergehenden Adhäsionsmoleküle mitunter anfälliger als andere.</p>



<p>Diese Dinge wurden von einem Forscher genauer untersucht &#8211; und über den hab ich in der Vorbereitung auf diese Folge auch schon einiges gelesen. Nachdem Felix die Blutgruppen-Ernährung schon einige Male im Podcast erwähnt hat, war auch meine Neugier geweckt und die Idee für eine eigene Podcast-Folge zum Thema war geboren.</p>



<p>Bei den Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass diese Form der Ernährung auf den US-Amerikaner und Naturmediziner Dr. Peter Jay D&#8217;Adamo zurückzuführen ist. Wissenschaftlich ist die Ernährungsform nicht nachgewiesen oder anerkannt, es wird also schulmedizinisch nicht wirklich genutzt.</p>



<p>Es ist also erst im Bereichen der alternativen Medizin bekannt geworden &#8211; allerdings auch hier erst ziemlich spät. Dr. D&#8217;Adamo hat schon 1969 mit seinen Forschungen begonnen, 1996 konnte er jedoch erst in den USA die Aufmerksamkeit darauf lenken und 1997 erschien sein erstes Buch &#8222;Vier Blutgruppen&#8220; in Deutschland. Und das ist auch das Standardwerk zu diesem Thema.</p>



<p>Wer sich also mit diesem Thema beschäftigen möchte, sollte am besten mit diesem Buch anfangen. Im Netz gibt es natürlich auch viele Infos, aber auch sehr viele verschiedene Meinungen dazu. Wie bei so vielen Dingen gibt es auch hier sicherlich nicht die eine, reine Wahrheit &#8211; auch nicht im Buch. Gerade Kritiker bemängeln diese Sicht auf die Ernährung und Gesundheit oft als zu einseitig. Eine Inspiration kann das Werk allerdings schon darstellen und es zeigt zumindest die Ergebnisse der Forschung von Dr. D&#8217;Adamo auf.</p>



<p>Felix begeistert das Thema, weil er bei einigen Patienten wirklich gute Erfolge bei der Umsetzung dieser Ernährungs- und auch Lebensweise gesehen hat. Neben dem Essen spielt hier nämlich auch die Bewegung, der Sport und allgemein das tägliche Verhalten eine Rolle.</p>



<p>Ich selbst stehe dem eher skeptisch gegenüber. Das muss ich ehrlich zugeben. Aber grundsätzlich ist diese Ernährung, die auch oft als Blutgruppen-Diät bezeichnet wird, sehr weit verbreitet bzw. durch die Bücher zumindest weltweit bekannt. Weltweit wird es allerdings auch sehr kontrovers betrachtet.</p>



<p>Viele kritisieren vor allem dass die Ernährung dabei zu einseitig wäre und einen Nährstoffmangel einleiten könnte. Aber das wird ja auch anderen Ernährungsformen, z. B. der veganen Ernährung, nachgesagt. Das muss also nicht unbedingt so sein.</p>



<p>Vom Prinzip her läuft es bei der Blutgruppen-Ernährung, wie auch beim Veganismus oder auch Paleo, auf klassische Ernährungsmodelle hinaus.</p>



<p>Also grundsätzlich geht es also um die vier Blutgruppen 0, A, B und AB. Die Rhesusfaktoren (positiv bzw. negativ), die sonst immer dazu genannt werden, spielen dabei keine Rolle.</p>



<p>Wer seine Blutgruppe nicht kennt, kann das beispielsweise in Verbindung mit einer Blutspende erfahren. Es gibt aber auch Test-Kits, die man online für die Selbstbestimmung kaufen kann.</p>



<p>Felix interessiert vor allem, warum ich mit der Blutgruppen-Ernährung nicht wirklich konform gehe, sondern halt sehr kritisch darauf schaue. Die Antwort darauf ist ganz einfach.</p>



<p>Ich habe die Blutgruppe 0. Laut Dr. D&#8217;Adamo ist das die älteste Blutgruppe, sozusagen aus der Steinzeit mit den Jägern und Sammlern. Dementsprechend sollte auch meine Ernährung aussehen nach seiner These. Ich sollte also viel Fleisch essen, bis zu 120 g pro Mahlzeit. Weiterhin heißt es, dass ich Obst und Gemüse gut vertrage (da bin ich mit einverstanden). Getreideprodukte sollte ich eher weniger zu mir nehmen, Milchprodukte lieber meiden und sogar Hülsenfrüchte sollten mir nicht gut bekommen. Betrachtet man diese Ernährungsratschläge jetzt unter der Prämisse, dass ich Veganerin bin, erklärt sich wohl schnell, warum ich ein Problem damit hab.</p>



<p>Felix zeigt dazu auf, dass man daran schon sieht, dass die Forschung halt aus einer Zeit stammt, wo Ernährungsarten wie der Veganismus nicht wirklich bekannt waren. Auch waren zur damaligen Zeit noch nicht wirklich die Mittel wie heute zur Forschung gegeben. Man muss dem Dr. D&#8217;Adamo zugute halten, dass er trotzdem heraus fand, dass unterschiedliche Blutgruppen unterschiedlich auf bestimmte Eiweiß-Gruppen (Lektine) reagieren, die teils zu einer Verklumpung des Bluts führen.</p>



<p>Aus diesem Grund hat Felix auch schon das Gluten genannt, das bei vielen Menschen heute für Probleme sorgt. Die beiden ältesten und am häufigsten verbreiteten Blutgruppen sind ja 0 und A &#8211; und daraus könnte man ablesen, dass Gluten-Unverträglichkeiten damit zu tun haben und vielleicht auch deshalb Paleo gerade ein großer Trend ist, bzw. sich auch Veganer teils glutenfrei ernähren. Beim Jäger und Sammler gab es halt noch kein Getreide &#8211; daher macht es laut Dr. D&#8217;Adamo auch Sinn, dass es zu Unverträglichkeiten kommt.</p>



<p>Felix erklärt weiter, dass es ja eine freie Entscheidung ist, wie in meinem Fall vegan zu leben, und es nicht daher rührt, dass ich Fleisch z. B. nicht vertragen hätte. Die Blutgruppen-Diät sagt hier lediglich aus, dass es meiner Gesundheit nicht schaden würde, wenn ich halt so esse und mich verhalte, wie in der Steinzeit. Was natürlich heute allgemein sehr schwer ist. Das ist das eigentliche Ergebnisse der Forschung.</p>



<p>Ich hab jedoch schon ein Problem, wenn ich jetzt Getreide-Produkte und auch Hülsenfrüchte in meiner Ernährung weglassen sollte, bliebe mir nichts mehr als Obst und Gemüse, was definitiv zu einseitig wäre.</p>



<p>Weiter geht es in den Bereich Bewegung, denn die gehört auch laut Dr. D&#8217;Adamo dazu. Mir, mit Blutgruppe 0, wird Kontaktsport und Kampfsport empfohlen. Auch damit hätte ich ein Problem und fühle mich absolut nicht angesprochen. Ich fall da also anscheinend komplett aus der Rolle.</p>



<p>Felix sieht das selbst auch eher in Richtung Historienforschung. Einige Menschen werden hier sicherlich Gemeinsamkeiten erkennen können. Wenn man sich aber bewusst für etwas ganz anderes entscheidet, heißt das nicht unbedingt, dass das schlechter ist.</p>



<p>Im Vorgespräch mit Felix hab ich schon erwähnt, dass die Blutgruppen-Ernährung für mich ähnlich ist, wie die Sache mit den Horoskopen und Sternzeichen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass Menschen mit bestimmter Blutgruppe häufiger oder weniger häufig unter bestimmten Krankheiten leiden können. Das hat biochemische Gründe und ist somit für mich nachvollziehbar.</p>



<p>Genauso kann ich mir vorstellen, dass einigen Sternzeichen besondere Charaktermerkmale zugeordnet werden. Der ganze Rest jedoch, sowohl bei den Sternzeichen wie auch bei der Blutgruppen-Ernährung, ist mir allerdings suspekt.</p>



<p>Gut, Blutgruppe 0 haben wir abgehakt. Kommen wir zur Blutgruppe A, die im deutschsprachigen Raum (verglichen zum Rest der Welt) ziemlich häufig vorkommt. Bei ihr wäre laut D&#8217;Adamo die vegetarische bzw. auch vegane Ernährung von Vorteil. Ironischerweise ist ja gerade Deutschland eine Nation der Fleischesser, die gerne mal den Grill anwerfen. Besser wäre es also für viele von uns, das Fleisch links liegen zu lassen.</p>



<p>Man sagt auch, dass die Blutgruppe A aus der Zeit der Ackerbauer und Viehzüchter stammt, evolutionshistorisch betrachtet. Und für die wäre, wie Dr. D&#8217;Adamo sagt, eine mediterrane oder auch asiatische Ernährung interessant. Wobei in der mediterranen Ernährung ja viel Fisch gegessen wird.</p>



<p>Dr. D&#8217;Adamo rät hier allerdings eher zum mäßigen Verzehr. Je nach Auslegung der mediterranen Ernährung (viel Pasta und Pizza), sollte man allerdings auch wegen dem Weizenanteil aufpassen. Blutgruppe A hat jedoch den Vorteil, dass Hülsenfrüchte gut verwertet werden können &#8211; was natürlich gerade für Veganer ein Plus ist.</p>



<p>Dann gibt es darauf aufbauend noch die Blutgruppe B, die lt. Dr. D&#8217;Adamo die Gesegneten sind, die sich so gut wie keine Gedanken um die Ernährung machen müssen und so gut wie alles vertragen. In der Evolution ist das vor etwas 10000 Jahren anzusiedeln, bei den Nomadenvölkern, beispielsweise aus dem Himalaya.</p>



<p>Die Nomaden haben viel Sauermilchprodukte genutzt, also Milch und Käse. Das ist für diese Blutgruppe gut verträglich. Mich macht bei B etwas skeptisch, dass Fleisch hier allgemein gut vertragen wird, als Ausnahme jedoch Geflügelfleisch aufgeführt ist. Heute wird jedoch eher propagiert, mehr Geflügel zu essen und dafür das rote Fleisch zu vermeiden.</p>



<p>Nach heutigen Standpunkten ist das paradox. Aber es führt darauf zurück, dass die Nomadenvölker eher weniger Geflügel gehalten haben. Es stand also nicht wirklich auf ihrem Speiseplan. Da fehlt es wieder an der Gewöhnung und die Eiweiße aus dem Geflügelfleisch können zu Verklumpungen im Blut führen, was beispielsweise zu einem Leistungstief nach dem Essen führen kann.</p>



<p>Schlussendlich haben wir noch die Blutgruppe A/B &#8211; also das ganz Moderne sozusagen mit der geringsten Historie. Wobei sich auch das schon auf die letzten 1000 Jahre der Evolution bezieht. Die Blutgruppe A/B ist die einzige, die Weizenprodukte verträgt. Auch Milch-Produkte sind unproblematisch, Fleisch und Fisch sind in kleinen Mengen super. Das liest sich für mich wie eine sehr moderne Ernährungsform, wie sie auch heute propagiert wird. Also da könnte ich auch wiederum mitgehen.</p>



<p>Da erkennt man es relativ gut, dass es evolutionär betrachtet, sinnvoll klingt, dass sich der Mensch weiterentwickelt hat. Die neu entstandene Blutgruppe hat sich über viele Jahrtausende angepasst und verträgt daher auch mehr. Ganz provokativ gesagt: Wir haben uns doch aber über die Jahrtausende auch weiter entwickelt. Nur weil der Herr Jäger damals das Fleisch gut vertragen hat, heißt das doch nicht, dass das auch heute noch so sein muss, oder? Ich hab da wirklich ein Problem mit zu sagen: Was damals in der Steinzeit galt, gilt auch heute noch für mich. Denn wir haben uns ja auch entwickelt und angepasst.</p>



<p>Blutgruppe A/B ist ja der kleinste Teil der Bevölkerung und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass nur so ein kleiner Teil mit der heutigen Ernährung konform geht, während alle anderen entgegensteuern.</p>



<p>Felix sieht da natürlich auch die Entwicklung, dass sich doch viel geändert hat seit der Steinzeit. Wir führe ein komplett anderes Leben und somit gibt es natürlich auch Veränderungen.</p>



<p>Was aber auch lt. Dr. D&#8217;Adamo bei den vier Blutgruppen-Typen klar zu unterscheiden ist, sind die Enzyme in der Darmflora. Das heißt, du hast im Darm andere Strukturen, was die Verdauung einfacher macht. Es hat sich logischerweise viel mehr verändert vom Lebensstil und die Probleme haben sich mehr auf die psychische Ebene verlagert &#8211; was dann letztendlich aber auch wieder mit dem Essverhalten zusammenspielt.</p>



<p>Was ich auch herausgelesen habe ist, dass einige, die nach diesem Konzept leben, das auch ein wenig als Entschuldigung nehmen, warum sie große Mengen Fleisch essen. Wobei wir ja heute genau wissen, dass uns das nicht gut tut. Gerade der Fleischkonsum im Hinblick auf die Massentierhaltung wird damit gern entschuldigt.</p>



<p>Das wird an vielen Stellen angekreidet und da gehe ich auch mit. Es stellt sich dann die Frage: Warum sollten wir uns nach diesen Ernährungstipps richten, wenn doch heutzutage so viele Faktoren einfach nicht mehr gegeben sind. Wie passt es in die moderne Zeit?</p>



<p>Felix kann aus der Erfahrung her sagen, dass einige Menschen sich vom Stoffwechsel her leichter tun, wenn sie tierische Produkte wie Fleisch oder auch Käse zu sich nehmen &#8211; allerdings weist er hier auch darauf hin, dass dann auch die Qualität eine große Rolle spielt. Aber das ist nicht allgemeingültig und es sind vor allem keine großen Mengen erforderlich.</p>



<p>So ganz überzeugt bin ich auch jetzt nicht von der Blutgruppen-Ernährung. Aber ich werde mir hier noch weitere Informationen holen und auch das Buch mal besorgen, um zu verstehen, was hier die Hintergründe sind. Ich möchte keinen verurteilen, der damit konform geht. Mit meinem jetzigen Wissensstand hab ich jedoch meine Probleme mit den Theorien.</p>



<p>Unabhängig von der Fleisch-Debatte kann sich jeder zumindest mal die Empfehlungen zu Getreide und Hülsenfrüchten anschauen und evtl. testen, ob sich damit Veränderungen im Wohlbefinden herbeiführen lassen.</p>



<p>Gerade weil die Meinungen hier soweit auseinander gehen, ist das ein sehr spannendes Thema. Gerade auch weil Felix und ich hier erstmals nicht ganz konform gehen. Jetzt sind wir neugierig, was du dazu meinst? Hast du Erfahrungen oder eine Meinung dazu?</p>



<p>Wie Felix schon erwähnt hatte, geht es dabei ja auch um Ernährung und die ganzen Lebensumstände, die noch mit hinein spielen. Daher haben wir diese Woche als Goodie eine Übersicht der Blutgruppen mit dazugehören Tipps zur Ernährung, Bewegung etc. (nach Dr. D&#8217;Adamo). Das stellen wir natürlich wieder in unserer <a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Community zum Download</a> bereit.</p>



<p>Übrigens: Felix ist mit Blutgruppe B eher der Allrounder und geht mit der Empfehlung schon konform. Einzig beim Getreide merkt er Unterschiede und kann moderne Getreidesorten nicht so gut vertragen, wie beispielsweise Urgetreide.</p>



<p><strong>Links zur Folge: </strong></p>



<p><a href="https://amzn.to/2YO449l" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch Vier Blutgruppen</a></p>



<p><a href="https://www.blutgruppe-schnelltest.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blutgruppen Test-Kit</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/031/">Podcast-Folge 31: Blutgruppen-Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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		<title>Podcast-Folge 29: Rohkost-Ernährung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 09:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohkost]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Diese Aufnahme erfolgte am Feiertag &#8211; und wir sind frisch und voller Energie dabei. Die brauchen wir auch für unser heutiges Thema, das ich speziell für Felix ausgesucht habe. Er hat es schon in vielen Folgen nebenher erwähnt, deshalb dachte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/029/">Podcast-Folge 29: Rohkost-Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Diese Aufnahme erfolgte am Feiertag &#8211; und wir sind frisch und voller Energie dabei. Die brauchen wir auch für unser heutiges Thema, das ich speziell für Felix ausgesucht habe. Er hat es schon in vielen Folgen nebenher erwähnt, deshalb dachte ich, das machen wir heute zum Mittelpunkt der Folge. Wir werden also über die Rohkost-Ernährung sprechen!</p>



<p>Derzeit ist das Thema präsent wie nie und oft liest man in den Medien auch von Trend-Bezeichnungen wie <em>Living Food</em>, wenn es um die rohköstliche Ernährung geht. Daneben wird es auch als Schimpansen-Kost bezeichnet. Aber egal wie man es nennt, es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema.</p>



<p>Rohkost bedeutet ja eigentlich, dass man die Nahrungsmittel nicht erhitzt oder kocht. Das jedoch machen wohl die meisten von uns. In der Tierwelt ist das jedoch anders. Wir haben jedenfalls noch kein Tier gesehen, dass mit einem Kochtopf durch den Wald läuft.</p>



<p>Also ist Rohkost eigentlich etwas ganz Natürliches -und den Tieren tut es gut. Da stellt sich mir jedoch die Frage, ob man unsere Verdauung und unseren Stoffwechsel grundsätzlich mit der eines Tieres gleichsetzen kann. Aber da kommen wir später noch zu.</p>



<p>Wir Menschen haben ja einige Jahre der Evolution hinter uns und waren dann doch so schlau, das Feuer zu erfinden &#8211; und auch die Kochtöpfe. Deshalb gibt es auch einige Lebensmittel, die roh eher nicht verzehrt werden sollten (Kartoffel, Auberginen) und in den Kochtopf gehören. Es gibt also einen Grund, warum wir uns zum Kochen hin entwickelt haben.</p>



<p>Jetzt gibt es jedoch halt auch den Trend zur Rohkost und viele sagen: Du siehst jünger aus, lebst länger und gesünder, wenn du dich rohköstlich ernährst. Gerade Veganer wechseln häufig zu dieser Ernährungsform. Die rohvegane Ernährung ist also keine Seltenheit.</p>



<p>Grundsätzlich wird aber doch häufig unterschiedlich interpretiert, was Rohkost eigentlich ist. Es gibt darüber hinaus auch Leute, die nicht nur pflanzliche Nahrung roh essen, sondern auch zu Rohmilch, rohem (Lamm-)Fleisch und auch rohen Fisch (Sushi) essen. Auch rohe Eier werden teilweise gegessen. Es gibt da also ganz unterschiedliche Abspaltungen davon.</p>



<p>Da stellt sich dann vor allem die Frage: Hat das <em>roh</em> nur etwas mit dem Kochen zu tun oder aber auch mit der Verarbeitung? Ist beispielsweise der Honig noch roh, wenn er geschleudert wurde? Das wird unterschiedlich ausgelegt.</p>



<p>Mir stellt sich auch die Frage, wie es bei der rohveganen Ernährung so funktioniert. Hülsenfrüchte sollten ja beispielsweise eigentlich nicht roh verzehrt werden, sind aber für die Veganer eine wichtige Proteinquelle. Wo bekommen sie dann also das notwendige Eiweiss her? Kann der Grundbedarf ohne gedeckt werden?</p>



<p>Bei der klassischen rohveganen Ernährung ist das dann tatsächlich schwierig. Einige sagen, dass es durch das Mehr an Grün ausgeglichen werden kann. Also wenn viel Wildkräuter, Sellerie etc. gegessen werden, soll das gut funktionieren. Bei anderen Sachen wie Vitaminen, die es dann nicht unbedingt in anderen Lebensmitteln gibt, kommen dann Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. Wobei auch hier einige Rohköstler der Meinung sind, dass man sie gar nicht benötigt. Grundsätzlich kann der Protein-Bedarf jedoch auch rohköstlich mit Blumenkohl, Brokkoli etc. gedeckt werden.</p>



<p>Bei den meisten Rohköstlern geht es jedoch noch durch, wenn die Lebensmittel bis zu einer bestimmten Gradzahl erhitzt werden. Da wird dann oft von 42° C gesprochen, da manche Eiweiße wie die in unserem Blut ab diesem Zeitpunkt beginnen zu denaturieren. Das heißt, werden Lebensmittel über 42° C erhitzt, sind sie denaturiert, nicht mehr vollwertig und somit für Rohköstler nicht mehr akzeptabel.</p>



<p>Das spielt darauf an, dass die Eiweißmoleküle im menschlichen Körper bei Fieber mit 42° C denaturieren und das führt dann zum schnellerem Zelltod. Man stirbt also, wenn man länger diese Temperatur im Körper hat. Das übertragen die Rohköstler auch auf die Lebensmittel. Das stimmt einerseits, aber es heißt natürlich nicht, dass wir von gekochten Lebensmitteln sterben. Sonst säßen wir heute wohl alle nicht hier.</p>



<p>Allerdings könnten wir mit viel weniger Lebensmitteln auskommen, wenn wir sie frisch und roh verzehren, denn dann liefern sie uns viel mehr Energie. Und dadurch, dass wir geringere Mengen unverarbeitet aufnehmen, hat beispielsweise der Verdauungsapparat nicht so viel zu tun. Wir nehmen also mehr Energie auf, verbrauchen aber weniger und fühlen uns dadurch leichter, fitter und frischer und brauchen dann weniger Nahrung.</p>



<p>Der Schweizer Urs Hochstrasser ist wohl einer der berühmtesten Rohköstler, der mit seiner Frau schon mehrere Jahrzehnte rohköstlich und vegan lebt. Der berichtet, dass er den Tag über kein richtiges Hungergefühl mehr verspürt. Vom Typ her ist er ein eher schlanker Mann, jedoch kein Hungerhaken, wie man vielleicht annehmen könnte. Er kommt also mit relativ wenig aus. Er startet beispielsweise morgens mit ein paar Wildkräutern und gewinnt so viel Energie daraus, dass er oft erst am Abend wieder etwas Hunger bekommt.</p>



<p>Man kann also auf jeden Fall mit einem grünen Smoothie oder auch mit Rohkost oder Wildkräutern so viel Energie mit einer kleinen Menge aufnehmen, dass man tatsächlich weniger Appetit verspürt. Das hat dann aber natürlich auch mit den Ernährungsgewohnheiten zu tun, also wann der Hunger bzw. Appetit einsetzt. Wenn wir uns heute satt fühlen, haben wir uns in den Augen vieler Rohköstler schon übergessen. Das Sättigungsgefühl ist bei vielen nicht mehr im normalen Bereich. Bei der rohköstlichen Ernährung ist es leicht, dieses wieder zu erlangen.</p>



<p>Für viele Menschen ist heute das Kochen von Lebensmitteln auch immer mit Genuss verbunden und sie sind der Meinung, bei der rohköstlichen Ernährung könnte man diesen nicht in dieser Form haben. Das kann man aber auch anders sehen. Felix hatte sich beispielsweise auch vor der Aufzeichnung einen frischen, grünen Salat gemacht und den durchaus genossen. Darüber hinaus macht der noch wach und gibt genug Energie. Hunger hat Felix danach auch nicht mehr. Auch ich esse jeden Mittag frischen Salat und wir finden das ideal, um auch am Nachmittag noch leistungsfähig zu sein.</p>



<p>Gerade im Sommer, wenn wir viel Sonne abbekommen, essen wir ja auch oft intuitiv leichter und viel frisches, nicht gekochtes. Die Sonne gibt uns dann also auch Energie und macht es und einfacher, weniger zu essen. Viele Rohköstler nutzen diesen Umstand bewusst und ziehen in wärmere Regionen, wo sie sich hauptsächlich von tropischen Früchten etc. ernähren können. Auch das Gemüse, was dort geerntet und gegessen wird, hat von der Sonne beeinflusst noch mal viel mehr Nähr- und Vitalstoffe. Wer auf Rohkost umstellt sollte daher auch bedenken, wie das Umfeld ist, also wo man lebt, woher das Obst und Gemüse bezogen wird usw.</p>



<p>Ich hab vor einiger Zeit mal einen Blog-Beitrag einer jungen Frau gelesen, die gerade in Südamerika unterwegs war und auch die rohköstliche Ernährung ausprobieren wollte. Die schrieb, dass sie sich im Endeffekt 30 Tage lang fast nur von Bananen ernährt hat. Hier und da kamen auch mal andere Früchte mit auf den Teller, aber so richtig ausgewogen war das wohl nicht. Sie berichtete, dass sie dann beispielsweise zum Frühstück drei Bananen aß und davon satt war &#8211; beim nächsten Hunger gab es dann wieder zwei Bananen usw. Das zog sie 30 Tage lang so durch. Für mich unvorstellbar. Ich würde danach wohl keine Bananen mehr essen können.</p>



<p>Sind solche extremen Fälle eine Ausnahme oder gibt es das häufiger? Felix hat da auf Youtube schon Rohköstler aus den USA gesehen, die sich über Jahre nur von Bananen ernähren. Die Banane selbst hat eine hohe Nährstoffdichte, eignet sich also tatsächlich dafür. Auch Kokoswasser enthält viele essentielle Nährstoffe, so dass man über mehrere Wochen allein davon überleben könnte.</p>



<p>Interessant ist da beispielsweise auch das Verhalten von Kindern. In Studien und Forschungen hat man festgestellt, dass die Kinder als erstes instinktiv zu leicht verdaulicheren Lebensmitteln greifen, wenn sie noch nicht so geprägt sind von anderen Lebensweisen. Ganz ähnlich verfährt dann auch eine abgespaltete Gruppe der Rohköstler, die sich die <em>Instinctos</em> nennen. Die greifen dann beispielsweise zum Obstkorb, riechen an den verschiedenen Früchten, bis die Nase irgendwo hängen bleibt und wissen dann: Okay, danach verlangt mein Körper jetzt. Das essen sie dann auch. Sie essen also nach ihrem Instinkt. Mich macht das eher ein wenig skeptisch.</p>



<p>Generell macht mich die Rohkost etwas skeptisch, denn wie ich mal gelernt hab, gibt es ja Vitamine, die von der Wärme profitieren. Das heißt, Vitamin A oder E können wir nur aufnehmen, wenn es erwärmt ist. Was machen da die Rohköstler?</p>



<p>Die können in dem Fall wieder zur Nahrungsergänzung greifen oder es einfach ignorieren, dass sie es brauchen. Es ist kein einfaches Thema. Natürlich kann man durch seine Ernährung und die Lebensumstände auch viel im Körper verändern. Aber wenn man beispielsweise körperlich hart arbeitet, wird man in den wenigsten Fällen nur Rohkost essen.</p>



<p>Wobei es aber auch Leistungssportler gibt, die sich rohvegan ernähren. Aber die haben dann auch einen ausgearbeiteten Ernährungsplan. Generell werden zum Ausgleich gern Sprossen verwendet. Sprossen bzw. Keimlinge sind ein weiteres derzeitiges Trend-Thema &#8211; auch über die Rohkost-Szene hinaus. Darüber lassen sich also noch einige Nährstoffe heraus holen, so dass es nach Möglichkeit nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Ein regelmäßiger Check des Blutbilds ist jedoch anzuraten, damit wirklich kein Mangel entsteht.</p>



<p>Es ist aber richtig, dass sich manche Vitamine nicht von allein entfalten können, sondern beispielsweise auch die Zugabe von Öl brauchen &#8211; was für manch Rohköstler auch schon ein NoGo ist, da es durch die Pressung ja verarbeitet wurde.</p>



<p>Viele unterliegen auch dem Irrglauben, dass sie mit dem Erhitzen von Nahrungsmitteln auch alle Vitamine abtöten. Das stimmt allerdings nicht. Mineralstoffe halten enorme Hitze aus und beispielsweise auch die B-Vitamine sind sehr hitzebeständig.</p>



<p>Die rohköstliche Ernährung ist alles in allem für die meisten schon eine recht große Umstellung, an die man sich nach Felix Meinung aber auch gern mal herantasten darf und schauen kann, ob es einem gut tut. Das muss ganz individuell entschieden werden. Felix selbst hat es über ein Jahr mit der rohveganen Ernährung versucht und fand es generell gut. Gerade zu Beginn hat es ihm einen enormen Energieschub gegeben. Aber mit der Zeit kann das auch sehr zäh werden und wenn man dann nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreift oder seinen Tagesablauf umstellt, kann es dann auch zu Energie-Tiefs kommen.</p>



<p>Auch die Lebensqualität ist dabei ein wichtiges Stichwort. Für Felix hat Essen auch immer etwas mit Genuss zu tun es ist für viele eher nichts, weil sie vielleicht auch das Ritual des gemeinsamen Kochens genießen.</p>



<p>Wer sich mit Rohkost wohl fühlt und glücklich ist, der kann das also gern so machen. Gerade wenn man auf seinen Körper achtet und hört, weiß man schnell, ob das der richtige Weg für einen ist.</p>



<p>Auf ein paar Punkte möchte ich noch mal etwas näher eingehen. Felix hatte den Schweizer erwähnt, der schon lange rohvegan lebt und von seiner Statur her doch eher ein wenig schmächtiger ist. Bei der Vorbereitung auf die Folge bin ich auf einen Bericht über eine Studie gestoßen (Link in den Shownotes), wo es um das Gewicht ging. Dort wurde beobachtet, dass Rohköstler über einen längeren Zeitraum hinweg zu Untergewicht neigen.</p>



<p>Also wer vorher normalgewichtig war, kann leicht ins Untergewicht fallen. Das wurde dort dann schon als problematisch angesehen. Wer übergewichtig ist, profitiert dann natürlich davon. Bei Normalgewicht kann es aber ungesund werden. Aber ist das wirklich eine reelle Gefahr?</p>



<p>Das kann natürlich schon passieren. Es gibt viele Rohköstler, die auch im hohen Alter noch fit und vital sind &#8211; das sind also positive Beispiele. Es gibt aber auch Beispiele, wo es zu Mangelerscheinungen kommt. Es passt also nicht zu jedem. Gerade bei einigen jungen Frauen kommt es dann teilweise dazu, dass sie ihre Menstruation nicht mehr bekommen. Das sollte dann ein Warnsignal sein.</p>



<p>Beim Gewicht ist natürlich auch immer die Frage: Was ist normalgewichtig? Gut, der Body Mass Index teilt das schon irgendwie ein. Aber stimmt das mit dem BMI denn auch wirklich immer? Wenn jemand danach als untergewichtig gilt, aber gesund und fit ist, ist das ja eigentlich kein Problem. Aber wenn es zu Einschränkungen kommt und man den Alltag nicht mehr richtig bewerkstelligen kann, ist es sehr bedenklich.</p>



<p>Bei der Studie wurde dann im Fazit gesagt, dass Rohkost nicht grundsätzlich als sehr gesund oder sehr schädlich angesehen werden kann. Es kommt halt immer auf den Einzelnen an. Natürlich profitieren wir alle von Rohkost in einem gewissen Maß, aber es ist auch nicht schlimm, wenn wir einen gewissen Anteil unserer Nahrung auch gekocht zu uns nehmen.</p>



<p>Also wenn wir <em>Normalos</em> da jetzt sagen: Rohkost macht Sinn und ich sehe zu, dass ich den Großteil vom Obst und Gemüse am Tag roh zu mir nehme und nur einen kleinen Teil gekocht, gedämpft etc, wäre das ja auch schon ein guter Weg, oder?</p>



<p>Man kann also gern den Rohkost-Anteil in der Ernährung steigern, was auch gar nicht schwer ist. Mit Obst im Müsli, Salat zum Mittag und am Abend auch noch ein grüner Blattsalat mit zum Gekochten gegessen wird, ist das schon eine gute Menge.</p>



<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Körper gesundes Essen wie eine kleine Entzündung behandelt. Das Immunsystem kümmert sich dann also darum. Hört sich erst einmal schlecht an, ist in Wahrheit aber ganz gut. Denn damit wird das Immunsystem trainiert, ist dann also besser gewappnet, wenn es wirklich gegen Krankheiten antreten muss.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich also sagen: Rohkost selbst ist eine tolle Sache, wir müssen aber nicht alle rohköstlich oder rohvegan essen. Aber wir können über den Tag verteilt doch etwas mehr Rohkost in unsere Mahlzeiten einbinden &#8211; das wird uns gut tun.</p>



<p>Und damit das einfacher wird, haben wir ein paar tolle Rohkost-Rezepte zusammengestellt, die wirklich lecker sind und über den bekannten Salat hinaus gehen. Wie immer gibt es die Rezepte dann als kostenlosen Download in unserer Community!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was hältst du von der Rohkost-Ernährung? Hast du es schon mal probiert oder könntest du dir das vorstellen?</h3>



<p><strong>Links aus dieser Folge:</strong></p>



<p><a href="https://utopia.de/ratgeber/rohkost-ernaehrung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie Rohkost-Ernährung</a></p>



<p><a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rohkost-Rezepte</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/029/">Podcast-Folge 29: Rohkost-Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Folge 28 &#8211; Gute Kohlenhydrate, böse Kohlenhydrate</title>
		<link>https://simplygesund.de/028/</link>
					<comments>https://simplygesund.de/028/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 09:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Es ist mal wieder an der Zeit, einen großen Mythos zu besprechen. In der heutigen Folge behandeln wir das Thema Kohlenhydrate &#8211; und schon allein das Wort löst bei einigen Menschen Panik aus. Vom Prinzip her ist es ja relativ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/028/">Folge 28 &#8211; Gute Kohlenhydrate, böse Kohlenhydrate</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Es ist mal wieder an der Zeit, einen großen Mythos zu besprechen. In der heutigen Folge behandeln wir das Thema Kohlenhydrate &#8211; und schon allein das Wort löst bei einigen Menschen Panik aus.</p>



<p>Vom Prinzip her ist es ja relativ einfach. Kohlenhydrate sind an sich nichts Besonderes. Sie gehören zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung, denn das meiste was wir essen, besteht aus Proteinen, Fetten und eben Kohlenhydraten. Es ist also grundsätzlich erst einmal nichts Schlimmes daran.</p>



<p>Wenn man das Wort Kohlenhydrate rein wissenschaftlich betrachtet und es in seine Bestandteile zerlegt, wird schnell klar, woraus Kohlenhydrate bestehen: Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Es ist damit eigentlich nichts anderes als Sacharide, also Zucker.</p>



<p>Bricht man es jetzt also darauf runter, dass es Zucker ist, ist ja im gewissen Maße noch die Angst zu verstehen, die hier oft vorherrscht. Aber im Endeffekt könnten wir es an dieser Stelle abkürzen und sagen: Wir brauchen Kohlenhydrate, unser Körper braucht sie &#8211; und wenn man die richtigen zu sich nimmt, sind sie nicht böse, sondern gut. Nimmt man sie dann noch in Maßen und nicht in Massen auf, ist alles gut. So, und dann wären wir auch schon durch mit dem Thema und hätten das wichtigste gesagt. Aber das wäre ja langweilig, also sprechen wir noch genauer darüber.</p>



<p>Felix kann einiges zum Thema erzählen. Einige sind schon gut in dem Thema drin. Diabetiker zum Beispiel setzen sich intensiv damit auseinander, um ihren Blutzuckerwert auf ein gutes Level zu bringen. Aber auch Felix, der sich ja mit Urgetreide beschäftigt, ist bestens informiert. Denn auch da geht es ja darum, dass beispielsweise ein Vollkornbrot zu den guten Kohlenhydraten und ein Weißmehlbrot eher nicht so gut ist.</p>



<p>Kohlenhydrate können grundsätzlich in verschiedene Zucker aufgeteilt werden. Da gibt es Einfachzucker, das ist helles Weißmehl beispielsweise. Und es gibt Vielfachzucker und das sind meist langkettige, gesunde Kohlenhydrate wie das Vollkornbrot. Glucosen, die Fructose aus Früchten oder die Galactose in Milch lassen unseren Blutzucker ansteigen, wenn wir sie zu uns nehmen. Das ist natürlich im ersten Step schon mal gut. Gleichzeitig schüttet unsere Bauchspeicheldrüse das Insulin aus und möchte diesen Zucker zur Energiegewinnung in die Zellen bringen. Das gibt uns sofort Energie, mit der wir arbeiten können. In die Körperzellen transportiert wird das Insulin durch das Blut. Dann sinkt der Blutzuckerspiegel wieder. Und alles, was zu viel an Zucker aufgenommen wird, wird vom Körper im Form von Fett gespeichert. Überflüssige Energie geht also gleich in die Fettzellen.</p>



<p>Wird das Insulin ausgeschüttet, verhindert es auch gleichzeitig den Abbau von Depot-Fett, also dem Fett, das wir schon haben. Deswegen kommen viele auf die Idee und sagen: Wenn ich jetzt die Kohlenhydrate in meiner Ernährung weglasse, müsste mein Körper ja an die Fettdepots gehen und diese abbauen!</p>



<p>Diese Rechnung geht allerdings meistens nicht unbedingt auf. Der Körper braucht die Kohlenhydrate für den Stoffwechsel und lässt man diese weg, ernährt man sich in den allermeisten Fällen einseitig und ungesund, weil dann nur die Proteine und Fette von den drei Hauptbestandteilen der Nahrung übrig bleiben. Insofern sollte man immer vorsichtig sein. Ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten, ist nicht optimal &#8211; vielmehr ist es richtig und wichtig darauf zu achten, welche Form von Kohlenhydraten man zu sich nimmt.</p>



<p>Ich hake hier nochmal ein bisschen ein &#8211; denn das ging ja bisher alles recht schnell hier. Also grundsätzlich haben wir Einfachzucker (Fructose, Traubenzucker usw.) und Zweifach- bzw. Mehrfachzucker. Diabetiker kennen es, dass bei Unterzuckerung erst einmal Traubenzucker gegeben wird und häufig auch noch ein Saft (Fructose) hinterher. Traubenzucker wurde (oder wird) auch oft Schülern vor Klassenarbeiten gegeben, damit sie sich besser konzentrieren können. Aber eigentlich ist das total falsch. Traubenzucker lässt den Blutzucker zwar ganz schnell in die Höhe schießen und liefert damit Energie, aber nach ca. 30 Minuten lässt die Wirkung nach und wir werden müde. Es gibt also erstmal einen enormen Schub, danach sind wir dann aber total antriebslos.</p>



<p>Einfachzucker liefert also schnell Energie, das ist richtig. Aber es ist nicht nachhaltig. In diesem Fall sprechen wir von den kurzkettigen Kohlenhydraten. Wenn es dann an die Mehrfachzucker geht, sprechen wir vor allem von Milchzucker, Rohrzucker, Kristallzucker usw. Während die Zweifachzucker noch nicht als langkettige Kohlenhyrate bezeichnet werden, so gilt diese Auszeichung jedoch für die Vielfachzucker. Beim Milchzucker streitet man sich noch darum, ob es ein Vielfachzucker ist. Rohr- und Kristallzucker sind jedoch Zweifachzucker. Sie sind also nicht ganz so wertig wie Vielfachzucker, die zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Bohnen, Kartoffeln, Vollkornmehl etc. enthalten sind. Das sind dann auch die Sattmacher, die teilweise mit wenig Kalorien auskommen und den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schießen lassen. Dazu zählt der Kamut Urweizen, den Felix z. B. anbietet. Aber auch jede Form von Haferflocken oder das Quinoa-Getreide, die Süßkartoffel usw.</p>



<p>Wenn wir jetzt wissen, dass Kohlenhydrate uns Energie liefern, können wir uns auch gleich merken, dass die kurzkettigen auch nur kurzzeitig Energie liefern und die langkettigen hingegen nachhaltiger sind. Der Energiepegel baut sich bei ihnen langsamer auf &#8211; aber auch langsamer wieder ab. Wir haben also länger was davon. Essen wir also Vollkornnudeln, haben wir davon mehr, als wenn wir helles Weißbrot essen. Daher wird beispielsweise ach empfohlen, Kindern vor der Schule zum Frühstück eher Vollkornbrot zu geben als helle Brötchen. Die Konzentrationsfähigkeit ist damit einfach besser.</p>



<p>Ebenfalls kurz angesprochen hatten wir, wo Kohlenhydrate drin zu finden sind. Und im Endeffekt kann man sagen: Bis auf Fleisch enthält alles Kohlenhydrate, oder? Obst, Gemüse, Nüsse, Milchprodukte und natürlich Getreideprodukte &#8211; Kohlenhydrate finden sich überall. Deshalb ist es eigentlich auch unmöglich, NoCarb, also ganz ohne Kohlenhydrate, zu essen bzw. leben.</p>



<p>Was in der Hinsicht noch interessant ist: Bei Trockenfrüchten ist der Zuckeranteil und somit auch der Gehalt an Kohlenhydraten höher als bei frischem Obst. Und auch bei Tomaten ändert sich der Kohlenhydrat-Anteil, wenn es beispielsweise zu Konzentrat verarbeitet wird. Gerade beim Obst kann man auch sagen, dass gerade die süßen Früchte wie Bananen, Trauben usw. mehr Kohlenhydrate enthalten wie Brombeeren oder Himbeeren.</p>



<p>Wer auf seine Figur achten oder abnehmen möchte, sollte allerdings nicht nur auf den Kohlenhydrat-Anteil schauen, sondern lieber auf die Anzahl der Kalorien und dann über den Tag die Gesamtbilanz im Auge haben. Das ist eher der ausschlaggebende Faktor.</p>



<p>Kohlenhydrate und Abnehmen ist eh ein großes Thema. Viele denken: Wenn ich viele Kohlenhydrate esse, ist es unmöglich abzunehmen. Gerade in Facebook-Gruppen sieht man häufig, dass Menschen, die noch gern mal eine Scheibe Brot essen, dafür schon fast an den Pranger gestellt werden. Ihnen wird erzählt, dass sich Erfolg bei Abnehmen nur dann einstellen kann, wenn man die Kohlenhydrate so weit wie möglich reduziert.</p>



<p>Wie Felix schon erwähnt hat, ist das natürlich nicht so. Da ist allerdings ein Denken, dass sich schon seit den 70er Jahren hält, als Dr. Atkin mit der Atkins-Diät populär wurde. Das ist bei vielen im Gedächtnis geblieben. Diese Diät war der Vorläufer der ganzen modernen LowCarb-Diäten, wie beispielsweise der Glyx-Diät, die Logi-Methode und andere. Darüber hinaus gibt es die ganz strengen Verfechter, die auf die ketogene Ernährung setzen. Da wird die Energie rein aus Fetten generiert &#8211; dazu gibt es auch bei Simply Gesund schon einen Artikel, den wir in den Show Notes mit verlinken. Auch hier sind wir eher skeptisch, ob diese Ernährungsform auf Dauer so gesund ist, denn natürlich haben auch Fette nicht nur Vor- sondern auch Nachteile.</p>



<p>Felix muss übrigens auch bei der Glyx-Diät immer ein wenig schmunzeln. Ausgesprochen erinnert das ja ein wenig an das Wort <em>Glück</em> &#8211; schaut man aber mal genau hin, sind es ja eigentlich die Kohlenhydrate, die uns glücklich machen. Wer sich LowCarb ernährt, kann vielleicht auch schon mal mit Stimmungsschwankungen zu tun gehabt haben. Für eine gute Laune ist es also auch interessant, Kohlenhydrate zu essen.</p>



<p>Uhrzeit ist auch so ein Mythos, der sich in Verbindung mit Kohlenhydraten hartnäckig hält. Überall heißt es: Ab 18 Uhr auf keinen Fall mehr Kohlenhydrate essen. Aber haben Kohlenhydrate eine Uhr? Nein, natürlich nicht. Aber natürlich verändern sich die Aktivitäten von uns Menschen ab einer gewissen Uhrzeit. Und nach 18 Uhr werden die wenigsten wohl noch viel Bewegung haben. Daher wurde irgendwann mal diese Faustregel aufgestellt. Es ist also so, dass unser Körper im Ruhemodus weniger Kohlenhydrate verbrennt und sie schneller in Fettdepots einlagert. Wann aber der Ruhemodus einsetzt, ist natürlich individuell zu betrachten. Und auch hier muss man noch die Unterscheidung von kurz- und langkettigen Kohlenhydrate mit einbeziehen.</p>



<p>In der heutigen Zeit ist es auch nicht ganz einfach, abends komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten. Denn die meisten von uns arbeiten ja doch den ganzen Tag und abends ist dann die Hauptmahlzeit, zu der gekocht wird. Pasta, Kartoffeln etc. sind dann sehr beliebt &#8211; darauf komplett verzichten wird schwer. Da kann man dann auf Vollkornprodukte zurückgreifen und vielleicht die Menge der Nudeln reduzieren und dafür mehr Gemüse oder so nehmen.</p>



<p>Ein durchschnittlicher Erwachsener braucht über den Tag 200 bis 300 Gramm Kohlenhydrate, die dann natürlich am besten über den Tag verteilt aufgenommen werden, um genügend Energie zu haben. Wer sich ausgewogen ernährt, bleibt auch problemlos in diesem Fenster.</p>



<p>Kohlenhydrate sind also nicht von Grund auf böse &#8211; das ist also das Fazit dieser Podcast-Folge. Welche Kohlenhydrate gut und welche eher schlecht für uns sind, haben wir im Laufe der Folge immer mal wieder erwähnt. Aber besser ist es natürlich, wenn man da alles auf einen Blick hat und sich vielleicht sogar eine Liste an den Küchenschrank hängt. Aus diesem Grund haben wir so eine Liste erstellt, die in unserer <a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Community</a> kostenlos zum Download angeboten wird.</p>



<p><strong>Links aus dieser Folge:</strong></p>



<p><a href="https://simplygesund.de/was-macht-die-ketogene-erna%cc%88hrung-so-beliebt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ketogene Ernährung</a></p>



<p><a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Download Liste guter und schlechter Kohlenhydrate</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/028/">Folge 28 &#8211; Gute Kohlenhydrate, böse Kohlenhydrate</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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		<title>Podcast-Folge 27: Entschlacken!</title>
		<link>https://simplygesund.de/027/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2019 08:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Detox]]></category>
		<category><![CDATA[Entschlacken]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Nachdem wir am Anfang der Folge klären, wozu Felix viel oder auch mehr als genug zu sagen hat, kommen wir zum eigentlichen Thema: dem Entschlacken! 😉 Gerade im Frühling möchten viele eine Art Grundreinigung im Körper durchführen und greifen auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/027/">Podcast-Folge 27: Entschlacken!</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Nachdem wir am Anfang der Folge klären, wozu Felix viel oder auch mehr als genug zu sagen hat, kommen wir zum eigentlichen Thema: dem Entschlacken! 😉</p>



<p>Gerade im Frühling möchten viele eine Art Grundreinigung im Körper durchführen und greifen auf das Entschlacken zurück. Auch in Folge 25, beim Interview mit Su Rihs, sprachen wir von einer Traubenkur zum Entschlacken, die dann aber im Herbst durchgeführt wird.</p>



<p>Heutzutage hat ja alles einen schönen, trendigen Namen und so wird auch das Entschlacken häufig als Detox bezeichnet. Die Silbe &#8222;tox&#8220; verrät dabei schon, dass es etwas mit Giften zu tun hat und das &#8222;de&#8220; deutet auf das Entfernen hin. Es geht also im Prinzip beim Entschlacken ums Entgiften &#8211; das klingt allerdings nicht so schön wie Detox.</p>



<p>Vom Prinzip her muss man sagen, dass das, wovon wir hier sprechen, nicht wirklich von der Schulmedizin anerkannt ist. Aber es gibt ja noch die ganzheitliche Medizin, die alternative Medizin und die Traditionelle Chinesische Medizin &#8211; und die kennen das Prinzip der Entschlackung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Schon Paracelsus sagte</p><p>&#8222;Willst du deinen Körper heilen, dann reinige seine Säfte!&#8220;</p></blockquote>



<p>Und darum geht es vom Prinzip her beim Entschlacken.</p>



<p>Dass die Entschlackung von der Schulmedizin nicht anerkannt wird, ist eine interessante Sache. Es gibt ja viele, die wirklich positive Wirkungen bei Enschlackungskuren spüren und wo Beschwerden nachweislich verschwunden sind. Da ist es doch verwunderlich, dass es oft noch als Humbug abgetan oder mit einem Placebo-Effekt erklärt wird.</p>



<p>Felix denkt, dass hier vor allem die Tatsache, dass keine Therapien und Medikamente notwendig sind, mit denen ja Geld verdient wird, dazu beiträgt, dass Entschlackungen nicht ganz so ernst genommen werden.</p>



<p>Der Ursprung der Entschlackung war, dass Menschen sich einfach unwohl gefühlt haben. Das häufigste Symptom, weshalb überhaupt ein Detox durchgeführt wurde, war die Müdigkeit. Wenn man morgens nach dem Aufstehen müder ist als am Abend zuvor, dann ist da irgendwas aus dem Gleichgewicht. Für Mediziner ist es da lukrativer, Schlaftabletten zu verschreiben oder den Patienten in die Reha zu schicken.</p>



<p>Entschlackung selbst lässt sich ja mit ganz natürlichen Mitteln bewerkstelligen. Und das kostet in der Regel nicht viel. Obwohl da heute auch schon der eine oder andere Euro mit &#8222;Zusatzsprodukten&#8220; verdient wird.</p>



<p>Aber fangen wir vielleicht einmal da an, was Schlacken überhaupt sind. Wir sprachen ja eben schon von der Entgiftung, es geht also um Giftstoffe im Körper. Und die haben wir alle allein schon durch die Umwelt, z. B. durch Nahrungsmittel. Zum anderen gibt es dann noch die Stoffwechselprodukte. Nicht alles, was wir zu uns nehmen, kann auch verstoffwechselt werden. Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel oder aber auch eine vermehrte Zufuhr von Alkohol, Zucker usw. lässt uns verschlacken. Auch Schwermetalle und ähnliches lagern sich da ab. Und das ist im Prinzip bei allen Menschen so.</p>



<p>Doch wo setzen sich diese Dinge fest? Setzen die sich in den Organen fest, in der Blutbahn, im Darm? Vom Prinzip her überall, denn die Schlacken sitzen meist im Bindegewebe, welches auch für die Nährstoffaufnahme zuständig ist. Wenn das dann verschmutzt bzw. verklebt ist, kann man weniger Nährstoffe aufnehmen. Das führt dann auch dazu, dass viele gute Sachen auch nicht mehr im Körper funktionieren und man noch weiter verschlackt. Das äußert sich dann z. B. in Problemen mit der Magensäure, der Lymphe, dem Blut etc. Es wirkt sich also im ganzen Körper aus.</p>



<p>Man kann das gut am Beispiel eines Aquariums aufzeigen. Wenn Fische darin leben, braucht man, damit das Wasser frisch und sauber bleibt, eine Umwälzpumpe, die diese Arbeit übernimmt. Trotzdem setzen sich mit der Zeit Algen ab. Dann kommt aber auch keiner auf die Idee und ersetzt einfach die kränkelnde Fische durch neue, gesunde. Vielmehr wird dann das Wasser ausgetauscht. Und das Wasser, was da ausgetauscht wird, ist mit den Körpersäften zu vergleichen, die man beim Detox reinigen möchte.</p>



<p>Das eigentliche Ziel liegt also darin, die Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Das ist das primäre Ziel. Aber es gibt auch noch einige sekundäre Ziele. Wenn die Giftstoffe ausgeleitet sind, entlasten wir damit ja auch die Organe. Gerade die Leber und die Nieren dürften davon profitieren. Die habe besonders viel zu tun und alles, was man ihnen nicht zumutet, erleichtert ihnen die Arbeit.</p>



<p>Ein anderer, positiver Nebeneffekt ist auch die Gewichtsabnahme. Zumindest berichten einige davon, dass sie durch eine Entschlackungskur auch einige Pfunde verloren haben. Ich denke, dass liegt dann vor allem daran, dass der Körper wieder in der Lage ist, die gesunden Nährstoffe auch richtig zu verarbeiten, oder?</p>



<p>Zum einen ist eine Entschlackung immer eine Entlastung. Zum anderen vermeidet man ja während der Kur auch *schwere* Lebensmittel wie Fleisch, Weizenprodukte etc. Da setzt man ja eher auf Suppen, Tees und basische Produkte. Die Nährstoffe aus ihnen können dann auch vom Körper viel einfacher aufgenommen werden. Das andere ist: Das was uns belastet, kommt gar nicht mehr rein und muss dementsprechend nicht bearbeitet werden. Dadurch hat der Körper Zeit und kann an die eigenen Fettdepots gehen und dort die Energie, die jetzt nicht über die Nahrung kommt, herausholen. Es geht also an die Reserven &#8211; aber es ist auch keine Diät. Denn isst man danach weiter wie vorher, kommt der Jojo-Effekt.</p>



<p>So ein Detox wird auch empfohlen, wenn man krank war und Medikamente wie Antibiotika nehmen musste. Dann wird empfohlen solch eine Kur hinterher zu machen, um den Körper auch von dem Medikament wieder zu reinigen. Es soll dann die Regeneration unterstützen &#8211; und zum anderen sollen damit auch die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Gerade jetzt im Frühjahr, wo viele noch mal durch eine Erkältungsphase durchgegangen sind, ist das ja auch eine positive Sache, oder?</p>



<p>Schon &#8211; aber hier bitte auch immer vorsichtig sein. Eigentlich sollten Antibiotika ja wirklich nur aus gutem Grund verschrieben werden und nicht bei jeder Erkältung, wie es leider doch hin und wieder der Fall ist. Ist die Einnahme wirklich gerechtfertigt, ist der Körper in dieser Zeit ziemlich geschwächt. Das merkt man jedoch nicht unbedingt, denn die Medikamente lindern die Beschwerden. Trotzdem sollte man dann den Körper erstmal zu Kräften kommen lassen und vielleicht nach einer Woche Abstand mit der Detox-Kur anfangen. Da also bitte unbedingt auf den Körper hören! Aber schon während der Krankheitsphase kann man aber auf Lebensmittel wie Fleisch, Weizenprodukte, Milchprodukte etc. verzichten und damit die Entschlackung langsam einleiten.</p>



<p>Wenn die Ernährung so umgestellt wird, ist das schon ein *Detox Light*. Das ist also schon eine abgeschwächte Variante der Entschlackungskur, die dann auch von denen durchgeführt werden kann, die aus verschiedenen Gründen kein komplettes Detox machen können. Damit tut man seinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes &#8211; und es ist allgemein ein guter Ernährungstipp. Wer eher einen ungesunden Lebenstil mit Alkohol, Fast Food etc. führt, kann allein durch die Änderung der Ernährungsweise viel erreichen. Da läuft es dann auf eine basische Ernährung heraus.</p>



<p>Gerade dabei werden ja auch noch andere Anwendungen empfohlen. Da gibt es dann Basen-Bäder oder auch Basen-Fußbäder, die zusätzlich angewendet werden können. Durch unsere Haut, das größte Organ, lässt sich auch super entschlacken. Die meisten Giftstoffe im Bereich der Schwermetalle können zum Beispiel auch leicht über die Füße ausgeleitet werden. Da gibt es dann Fußbäder mit galvanischen Strom, wo dann gezielt das Schwermetall ausgeleitet wird.</p>



<p>Dass wir wirklich über Füße entgiften können, sieht man auch anderen Dingen. So gibt/gab es beispielsweise Naturstämme, die Kannibalismus betreiben und darauf achten, dass der Fuß nicht mitgegessen wird &#8211; eben um die Giftstoffe nicht aufzunehmen.</p>



<p>Zu den basischen Produkten, von denen wir schon gesprochen haben, zählen dann auch Mineralien wie Kieselerde. Bei der Darmreinigung ist auch die Huminsäure noch zu erwähnen, die dann eine enorme Hilfe ist &#8211; aber dann sollte die Entschlackungskur auch länger dauern. Das ist dann aber eher für die schweren Fälle und sollte vielleicht auch begleitet mit einem Heilpraktiker durchgeführt werden. Das kann ansonsten schnell nach hinten losgehen.</p>



<p>Die klassischen Dinge zur Entschlackung haben wir durchgesprochen, spezieller wird es dann vielleicht noch in der Darmreinigung durch Einläufe &#8211; aber das wäre hier auch zu weitreichend.</p>



<p>Alles in allem kann man jedoch sagen: Selbst wenn man sich gesund ernährt, ist es nicht verkehrt hin und wieder eine Detox-Kur durchzuführen, um die ganzen Umweltgifte aus dem Körper zu bekommen und um sich frischer und fitter zu fühlen.</p>



<p>Als kostenloses Goodie haben wir in dieser Woche einen Überblick über die bekanntesten Entschlackungsmethoden erstellt. Das gibt erste Ideen und wer Interesse hat, kann sich dann auch noch weiter informieren und tiefer in das Thema eintauchen. Wie immer wird der <a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Download gratis in unserer Community</a> zur Verfügung gestellt und wir freuen uns darauf, eure Erfahrungen zum Thema Entschlackung zu hören!</p>



<p><strong>Links aus dieser Folge</strong><br><a href="https://simplygesund.de/024/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview Su Rihs</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/027/">Podcast-Folge 27: Entschlacken!</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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		<title>Podcast-Folge 26: Clean Eating</title>
		<link>https://simplygesund.de/026/</link>
					<comments>https://simplygesund.de/026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 08:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge. Heute geht es bei uns um ein Thema, das derzeit aller Munde ist. Es geht also ums Essen, genauer gesagt um das saubere Essen. Und damit meinen wir nicht, dass das Essen an sich abgewaschen ist &#8211; das ist ja [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/026/">Podcast-Folge 26: Clean Eating</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
]]></description>
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<p><strong>Dieser Podcast ist leider nicht mehr aktiv. Hier findest du jedoch eine Zusammenfassung der Folge.</strong></p>



<p>Heute geht es bei uns um ein Thema, das derzeit aller Munde ist. Es geht also ums Essen, genauer gesagt um das saubere Essen. Und damit meinen wir nicht, dass das Essen an sich abgewaschen ist &#8211; das ist ja eher eine Voraussetzung. Nein, wir sprechen über das Clean Eating.</p>



<p>Clean Eating kann wohl als Trend bezeichnet werden und gefühlt liest und hört man im Moment überall davon. Dabei ist das eigentlich gar nichts so Spezielles, meint Felix. Eigentlich bezeichnet man damit ja ein recht simples Ernährungskonzept und es geht da ja auch nicht irgendwie um Verzicht, sondern eher um die Art der Zubereitung.</p>



<p>Ich denke jedoch, man sollte es etwas differenzierter betrachten. Denn beim Clean Eating gibt es wieder zwei Lager. Zum einen sind da diejenigen, die das sehr strikt durchziehen. Die befolgen dann auch eine ganze Menge Regeln. Zum anderen sind es die, die diese Ernährungsweise in den Alltag integrieren. Das ist das spannende dabei.</p>



<p>Grundsätzlich zieht sich Clean Eating durch alle möglichen Ernährungsweisen. Ob nun Vegan, LowCarb, HighCarb &#8211; Clean Eating kann überall mit einfließen. Betrachtet man es ganz streng, werden dann dabei keine verarbeiteten Lebensmittel gegessen. Also alles, was in irgendeiner Form Zusätze hat, landet nicht auf dem Teller. Im Alltag kann das dann schon ein bisschen schwierig werden.</p>



<p>Wie schon erwähnt, gehen die Ansätze beim Clean Eating weit auseinander. Die einen lassen erst einmal alle Fertiggerichte aus dem Supermarkt weg und essen somit viel unverarbeitet. Andere gehen noch einen Schritt weiter und fangen beispielsweise schon beim Brot an. Weil das Brot besteht ja aus mehreren Zutaten und wird während des Backens verarbeitet. Und das ist dann für viele schon wieder eine komplexe Verarbeitung.</p>



<p>Der Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel leuchtet dabei noch ein. Das Beispiel mit dem Brot dürfte dann aber für viele eher neu sein &#8211; ist aber auch nachvollziehbar. Grundsätzlich versucht man es ja beim Clean Eating eher schlicht zu halten. Das heißt, viele trennen ja die Lebensmittel dann auch voneinander, wenn sie sie möglichst unverarbeitet haben.</p>



<p>Da fängt es aber auch an, dass man sehr genau schauen muss, was in welcher Verbindung gegessen wird. Nur dann kann auch eine ausgewogene Ernährung stattfinden. Eine Scheibe Brot mit ein bisschen Gemüse dabei ist schnell mal gemacht und auf dem Teller. Wer aber Clean Eating streng verfolgt, muss halt schon gucken, wie er alle wichtigen Nährstoffe zusammen bekommt. Das geht dann halt nicht so eben nebenbei, wie wir es gewohnt sind.</p>



<p>Es ist anzunehmen, dass es bei einigen schon in Richtung Rohkost geht, da ja das Kochen selbst auch schon eine Art der Verarbeitung ist. Und da ist dann auch immer das Thema, dass man wirklich den Tag über genug trinkt. Die Umstellung an sich dürfte auch ziemlich anstrengend für den Körper sein. Da ist es sicherlich nicht verkehrt, es sachte und langsam anzugehen. Anfangs kann man da sicher erst mit viel frischem Gemüse und Obst arbeiten. Und das wird sicherlich auch von den meisten, die sich für das Clean Eating entscheiden, so gemacht. Die ersten Schritte gehen da über mehr unverarbeitetes frisches und rohes Obst und Gemüse.</p>



<p>Weiterhin wird es wichtig sein, die Mahlzeiten auch wirklich einzuhalten. Man sollte also wirklich Frühstück, Mittag und Abendessen haben, weil man sonst in Energielöcher fallen könnte. Die Energiereserven im Körper sind kleiner, wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Pasta oder Brot wegfallen. An vielen Stellen wird sogar empfohlen, nicht nur drei Mahlzeiten am Tag zu essen, sondern lieber fünf bis sechs kleinere. Das macht dann auch wirklich Sinn.</p>



<p>Wer sich richtig fürs Clean Eating entscheidet, der macht nicht nur einen Bogen um Zusatzstoffe, sondern verzichtet auch weitestgehend auf Zucker, Alkohol oder sogar Salz. Es ist also doch irgendwie eine neue Art der Ernährung, die sehr naturbelassen und für viele auch nicht sofort vorstellbar ist. Wobei sie aber auch wirklich eine Menge Vorteile bietet. Es ist also schon eine Einschränkung. Gerade beim Thema Salz-Verzicht sollte man allerdings vorsichtig sein, denn das beeinträchtig auch den Elektrolyt-Haushalt. Eine radikale Umstellung ist nicht der beste Weg.</p>



<p>Wer es allerdings vernünftig umstellt, wird viel achtsamer, was die Signale des Körpers angeht und wird sie auch viel einfacher deuten können. Es spricht also nichts dagegen, eine schrittweise Umstellung auszuprobieren. Es ist halt doch in vielen Bereichen ungewohnt und bedeutet für viele auch größeren Verzicht. Wer beispielsweise immer noch recht gern die Schokoriegel kauft und verzehrt, wird darin eine größere Herausforderung sehen als jemand, der eh schon vegan isst oder Rohkost probiert hat.</p>



<p>Ein guter Einstieg ist wohl die <em>Lifestyle-Variante</em>, wo man versucht überwiegend clean zu essen, ohne es zu streng zu sehen. Auch in dieser Lifestyle-Variante hat man schon viele Vorteile. So wie es auch bei uns schon fast automatisch der Fall ist, achtet man dann auf frische Lebensmittel, die qualitativ hochwertig sind usw. Dadurch erhalten wir viel mehr Nährstoffe als wenn wir uns durch Fertiggerichte oder verarbeitetes Gemüse aus der Dose ernähren würden.</p>



<p>Beim Clean Eating sind auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte mit dabei. Wobei es bei den Milchprodukten dann wohl eher die Milch selbst sein wird, die man konsumiert, und weniger der Käse. Joghurt, Quark und Co. fällt dann auch eher weg.</p>



<p>Ein paar Vorteile vom Clean Eating haben wir schon aufgezählt. Ein weiterer ist wohl, dass es vielen auch beim Abnehmen hilft. Wahrscheinlich ganz einfach weil Zucker wegfällt und auch verarbeitete Lebensmittel mit viel Fett oder Zucker als Geschmacksträger nicht mehr auf dem Teller landen. Das kann dann natürlich dazu führen, dass es leichter ist, mit Clean Eating abzunehmen. Die Reduzierung von Salz, Zucker und ähnlichem ist da eine gute Unterstützung.</p>



<p>Der Grundgedanke vom Clean Eating ist ja eigentlich, dass man versucht, die Nahrung bewusst zu wählen &#8211; und das ist ja das Gegenteil von oftmals krampfhaften Abnehmversuchen. Da geht es ja doch meist eher um ein kurzfristiges Ziel (die Strandfigur oder ähnliches), das erreicht werden soll und weswegen ein Diätplan verfolgt wird. Clean Eating wiederum macht er Lust auf die gesunden Sachen und macht es vom Kopf her dadurch leichter. Es ist dann auch viel nachhaltiger. Denn nach Erreichung des <em>Diät-Ziels</em> isst man hier nicht wieder wie vorher und holt sich somit auch die Pfunde zurück, sondern bleibt ja eher bei der Ernährungsweise.</p>



<p>Ein bisschen Einschränkung findet aber auch beim Clean Eating statt. Es wird dann mitunter schwierig, in einem normalen Supermarkt einkaufen zu gehen. Das Nötigste bekommt man da natürlich, aber halt nicht alles. Ein weiterer Nachteil ist auch, dass es im Alltag sehr aufwendig ist. Schon allein die Zubereitung von fünf bis sechs Mahlzeiten erfordert Zeit. Auch die Planung ist eine andere, wie wir anfangs schon erwähnt haben. Nur dann erreicht man eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen. Und nirgends kann auf irgendwelche fertigen Lösungen zurückgegriffen werden.</p>



<p>Vom Prinzip her ist es ähnlich wie bei den Veganern, als es noch nicht so in der Gesellschaft angekommen war. Da hatte man dann auch immer Schwierigkeiten, wenn man irgendwo zum Essen eingeladen war. Da gab es dann entweder einen leeren Teller oder vielleicht noch die Beilage. Mittlerweile gibt es aber so viele Alternativen, dass es immer eine Möglichkeit gibt. Wenn man das Clean Eating ernsthaft verfolgt und versucht, irgendwo etwas zu essen zu bekommen, dann sieht es auch eher mau aus. Das ist sicherlich nicht einfach.</p>



<p>Spannend ist das Thema aber auf jeden Fall und wer die Zeit hat, immer alles frisch zuzubereiten und mehrere Mahlzeiten am Tag zu essen, ist das sicherlich für die Gesundheit förderlich. Und sicher kann das dem Körper auch noch mal einen richtigen Energie-Kick geben. Wobei es da natürlich darauf ankommt, auf welche Lebensmittel man den Fokus legt. Aber es wird sicher viel mehr frisches Gemüse gegessen und so gibt es fast automatisch eine gesunde Eigenregulation im Körper. Es gibt also nicht den krassen Gewichtsverlust im Körper, aber abnehmen ist auf jeden Fall möglich, wenn man es denn möchte. Wer viel auf Fleisch geht, ist es die Frage, was für eine Art von Fleisch und wie viel Fett ist da dran. Und wenn du ziemlich viele Südfrüchte isst, kommt da ja auch einiges an Fruchtzucker zusammen. Also da sollte man auch vorsichtig sein. Wenn ich den ganzen Tag nur Bananen esse und mir abends ein dickes Steak gönne, ist da zwar unverarbeitet und clean, führt das auch nicht zu einer gesunden Abnahme.</p>



<p>Ihr merkt vielleicht, wir reden etwas schwammig über das Thema. Aber das liegt auch daran, dass die Auslegung bei den Leuten total unterschiedlich ist. Vom Lifestyle-Clean-Eating bis hin zum Hardcore-Clean-Eating gibt es große Unterschiede. Aber wir finden es nicht verkehrt, zumindest ein paar Ansätze des Clean Eatings zu übernehmen. Da gibt es Dinge, die absolut Sinn machen &#8211; egal, wie man sich sonst auch ernährt. Aus dem Grund haben wir uns überlegt, dass wir einfach eine Liste mit den Regeln den Clean-Eatings anfertigen. Der eine oder andere findet da sicher noch ein paar Punkte, die in den Alltag und auf den Weg zu einer gesünderen Ernährung passen.</p>



<p>Da hat man mal so einen Orientierungsleitfaden, bei dem man schauen kann, was so die Kernpunkte sind &#8211; an die sich die (Lifestyle-)Clean-Eating-Anhänger halten. Das ist auf jeden Fall sinnvoll und danach kann jeder dann auch gut entscheiden, was er in seinen Alltag integrieren mag.</p>



<p>Die Liste gibt es wieder als <a href="https://simplygesund.de/community" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlosen Download</a> in der Community! Und uns interessiert, wie ihr zum Thema steht. Habt ihr vielleicht das Clean Eating schon in euren Alltag integriert oder findet ihr es unnötig? Schreibt es uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://simplygesund.de/026/">Podcast-Folge 26: Clean Eating</a> erschien zuerst auf <a href="https://simplygesund.de">SimplyGesund</a>.</p>
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